„Der Friedhof Staaken ist ein wichtiger Ort der Erinnerung und zugleich ein Teil der Spandauer Geschichte“, betont Baustadtrat Thorsten Schatz. Mit der erfolgreichen Sanierung des Außengeländes, die nun abgeschlossen ist, stehen die renovierten Bereiche den Besucherinnen und Besuchern wieder uneingeschränkt zur Verfügung.
Sanierungsdetails und Zeitrahmen
Die Arbeiten am Friedhof begannen im Februar 2024 und wurden im Juli 2026 offiziell abgenommen. Im Rahmen der Sanierung wurden die Wege erneuert und die Bewässerungstechnik modernisiert. Zudem erhielten die denkmalgeschützte Kapelle sowie das Multifunktionsgebäude eine neue, umlaufende Beleuchtung.
Historische Aspekte und Barrierefreiheit
Für die Neugestaltung der Wege sowie die Pflanzung von Bäumen und Hecken wurde die Geschichte des Friedhofs eingehend untersucht. Ziel war es, die ursprüngliche Struktur der Anlage wieder deutlicher hervorzuheben. Vor der Sanierung waren die alten Wege stark verdichtet, uneben und wiesen zahlreiche Schlaglöcher auf, was bei Regen zu Pfützen führte. Diese Umstände erschwerten die barrierefreie Nutzung und gefährdeten die Verkehrssicherheit. Auch die Fahrzeuge des Betriebshofes hatten Schwierigkeiten, bestimmte Bereiche des Geländes sicher zu befahren.
Anpassungen an die Umgebung
Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde das Gelände zudem an die Höhe des neu hergestellten Buschower Weges angepasst. „Mit der Sanierung haben wir die Wege sicherer und barriereärmer gestaltet und zugleich den historischen Charakter der Anlage bewahrt“, so Schatz weiter. „So bleibt der Friedhof seiner Geschichte treu und ist zugleich gut für die Zukunft aufgestellt.“
Für weitere Informationen steht das Bezirksamt Spandau zur Verfügung:
- Adresse: Carl-Schurz-Str. 2/6, 13597 Berlin
- Telefon: (030) 90279-0
Quellen: berlin.de, Tagesspiegel, rbb24
Bildquelle: Foto: A.Savin / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
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