Am 5. Mai 2026 wurde im Rathaus Spandau der Aktionstag „WIR – Gemeinsam gegen Mobbing“ veranstaltet. Mehr als 250 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Fachkräfte aus dem pädagogischen Bereich versammelten sich, um sich eingehend mit den Themen Mobbing, Ausgrenzung und Gewalt sowie unterschiedlichen Präventionsansätzen zu beschäftigen.
Tanja Franzke, die Bezirksstadträtin für Jugend, Gesundheit und kommissarisch für Ordnung, äußerte sich zu den Herausforderungen:
„Mobbing, insbesondere in Form von Cybermobbing, bleibt leider ein bedeutendes Problem unter Jugendlichen. Betroffene neigen oft dazu, ihren Schmerz in sich hineinzufressen. Häufig fehlt bei den Tätern oder den Unbeteiligten das Bewusstsein für Unrecht oder Verantwortung. Gleichzeitig sind sich viele Mobbingopfer nicht darüber im Klaren, dass sie sich wehren können und sollten. Mit diesem Aktionstag möchten wir das Bewusstsein für das Thema schärfen und Unterstützung anbieten.“
Der Aktionstag wurde von der Kinder- und Jugendbeauftragten des Bezirksamtes Spandau in Kooperation mit dem Bezirksschülerausschuss (BSA), den Sprühlingen sowie dem Schulpsychologischen und Inklusionspädagogischen Beratungs- und Unterstützungszentrum (SIBUZ) organisiert. Die Veranstaltung bot eine Vielzahl an Workshops, die sich mit den Folgen von Mobbing und Cybermobbing auseinandersetzten. Zudem gab es kreative Angebote wie eine Graffiti-Wand und die Vorführung des Films „Lenalove“, der eindrucksvoll die verheerenden Auswirkungen von Mobbing thematisiert.
Die Teilnehmenden hatten die Gelegenheit, über ihre eigenen Erfahrungen zu berichten und effektive Präventionsstrategien zu entwickeln.
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