Am 14. Juli 2026 hat der Senat von Berlin, unter der Leitung der Senatorin für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung, Cansel Kiziltepe, den Teilhabebericht 2026 verabschiedet. Dieser Bericht analysiert die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen in der Hauptstadt und stellt eine wesentliche Basis für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention sowie des Landesgleichberechtigungsgesetzes dar.
Mit der Veröffentlichung des Berichts erfüllt der Senat seine Berichtspflicht in einer neuen Dimension. Neben offiziellen Statistiken fließen auch die Ergebnisse der Umfrage „Leben in Berlin“ ein, in der sowohl Menschen mit als auch ohne Beeinträchtigungen ihre Perspektiven darlegen.
Senatorin Cansel Kiziltepe betont, dass Berlin durch das novellierte Landesgleichberechtigungsgesetz, den Maßnahmenplan „Berlin inklusiv“, den Partizipationsfonds und die Landesfachstelle für Barrierefreiheit eine solide Grundlage für eine inklusive Stadt geschaffen hat. Die gleichberechtigte Teilhabe erfordere den Abbau von Barrieren in sämtlichen Lebensbereichen und die frühzeitige Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen. Die Erkenntnisse aus dem Bericht werden direkt in die Aktualisierung des Maßnahmenplans „Berlin inklusiv“ einfließen.
Der Bericht betrachtet wesentliche Lebensbereiche, darunter Familie, soziale Netzwerke, Wohnverhältnisse, Mobilität, Bildung, berufliche Situation, Gesundheit, Diskriminierung, Freizeit sowie politische und gesellschaftliche Teilhabe. Er zeigt, dass Berlin auf bestehenden Strukturen und positiven Entwicklungen aufbauen kann, insbesondere in den Bereichen inklusive Bildung, Zugang zu Weiterbildung und zivilgesellschaftliches Engagement.
Gleichzeitig verdeutlicht der Teilhabebericht, dass die Inklusionspolitik eine ressortübergreifende Herausforderung bleibt. Der Abbau baulicher, kommunikativer und institutioneller Barrieren ist weiterhin erforderlich. Der Bericht bietet eine gemeinsame Datengrundlage, die dem Senat hilft, Maßnahmen gezielt zu priorisieren und Fortschritte transparenter zu gestalten.
Nach der Beschlussfassung wird der Bericht auf der offiziellen Webseite veröffentlicht.
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Quellen: berlin.de, rbb24
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