Ein 30-jähriger Mann wurde in Berlin am Hardenbergplatz, unweit des Bahnhofs Zoologischer Garten, auf offener Straße erschossen. Der Vorfall ereignete sich kurz vor Mitternacht, und die Täter konnten unerkannt entkommen.
Sanitäter bemühten sich umgehend, den Verletzten wiederzubeleben, jedoch erlag er seinen Verletzungen noch am Tatort, wie die Polizei über die Plattform X bekannt gab.
Details zu den Hintergründen des Streits sind bislang unklar, und die Polizei konnte keine Auskunft über die Anzahl der abgegebenen Schüsse geben. Die Mordkommission hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen.
Stadtbild und Sicherheitslage in Berlin
Der Bahnhof Zoologischer Garten ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt im Westen Berlins und dient vielen Touristen als Ausgangspunkt für Erkundungstouren, beispielsweise zur nahegelegenen Einkaufsmeile Kurfürstendamm oder zur Gedächtniskirche.
Anstieg der Schusswaffengewalt
Vorfälle mit Schusswaffen nehmen in Berlin zu. So kam es erst am Sonntagmorgen zu einem ähnlichen Vorfall, bei dem Unbekannte auf eine Gaststätte in Neukölln schossen. Auch in der Vorwoche wurde ein 38-Jähriger in Schöneberg mit einer Schusswaffe attackiert.
Die Berliner Polizei verzeichnete im Jahr 2025 einen Anstieg von 68 Prozent bei Schusswaffengebrauchsdelikten, mit insgesamt 1119 registrierten Fällen, von denen in über 500 Fällen tatsächlich geschossen wurde. Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel äußerte im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses, dass Streitigkeiten zunehmend mit Schusswaffen ausgetragen werden, die früher mit Fäusten gelöst wurden.
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Quellen: Focus
Bildquelle: Wolfgang Pehlemann Wiesbaden Germany via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 de)
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