In der Frauen-Regionalliga Nordost zeigten die Zweitvertretungen von Union Berlin und Türkiyemspor am Sonntag starke Leistungen. Union II unterstrich seine Ambitionen mit einem deutlichen Sieg gegen Turbine Potsdam II, während Türkiyemspor nach einer Durststrecke wieder punkten konnte und wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt sammelte.
Union II Überzeugt Gegen Turbine II
Die U23 von Union Berlin wurde ihrer Favoritenrolle gegen Turbine Potsdam II vollauf gerecht und gewann am Trainingszentrum Oberspree überzeugend mit 5:1. Vivien Stibal eröffnete den Torreigen für die Gastgeberinnen und legte mit ihren Treffern in der 13. und 39. Minute den Grundstein für den Erfolg. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch Pia Pantel für Potsdam in der 36. Minute, drehte Union II nach der Pause auf. Evelina Tzatzo (48., 50.) und Louisa Kähler (52.) schraubten das Ergebnis schnell auf 5:1. Mit diesem Sieg festigt die von Anja Matthes trainierte Mannschaft ihren zweiten Tabellenplatz hinter Spitzenreiter Carl Zeiss Jena II. Für Turbine Potsdam II hingegen bleibt die Situation angespannt, das Team rangiert mit nur sieben Punkten aus acht Spielen weiterhin in der Abstiegszone.
- Union II gewinnt klar mit 5:1 gegen Turbine II.
- Vivien Stibal (2), Evelina Tzatzo (2) und Louisa Kähler treffen für Union.
- Turbine II verbleibt in der Abstiegszone.
Türkiyemspor Beendet Negativserie Mit Heimsieg
Nach vier Niederlagen in Serie konnte Türkiyemspor Berlin am Sonntag endlich wieder einen Erfolg feiern. Im Heimspiel an der Blücherstraße besiegte das Team den FC Hansa Rostock mit 4:1. Den Grundstein für den wichtigen Sieg legte Angelina Lübcke mit einem lupenreinen Hattrick (22., 29., 34. Minute). Meliah Hartmann erhöhte in der 75. Minute auf 4:0. Ein Eigentor der Rostockerinnen sorgte für den 4:1-Endstand. Dieser Sieg verschafft Türkiyemspor dringend benötigte Luft im Kampf um den Klassenerhalt.
Blau-Weiss Hohen Neuendorf Weiter Ohne Sieg
Blau-Weiss Hohen Neuendorf bleibt auch im sechsten Spiel in Folge sieglos. Die Auswärtsbegegnung bei Eintracht Leipzig-Süd endete mit einer 0:3-Niederlage. Nach einer torlosen ersten Halbzeit mit Chancen auf beiden Seiten, brachte ein Strafstoß die Gastgeberinnen auf die Siegerstraße. Paula Melsheimer verwandelte sicher zur Führung (68.) und legte nur wenige Augenblicke später das 2:0 nach (70.). Den Schlusspunkt setzte Nele Oberstein in der 88. Minute zum 3:0-Endstand.