Leopold Querfeld, mit nur 21 Jahren eine feste Größe in der Innenverteidigung des 1. FC Union Berlin, blickt dem bevorstehenden Duell gegen den FC Bayern München mit Respekt, aber ohne Angst entgegen. Der junge Österreicher betonte in einer Medienrunde die enorme Qualität des Rekordmeisters und die Notwendigkeit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, um bestehen zu können. Er sieht in solchen Spielen eine wertvolle Lernerfahrung für seine persönliche Entwicklung.
Schlüsselbotschaften
- Querfeld erwartet einen hochformstarken FC Bayern München.
- Die Abwehrarbeit gegen Harry Kane muss als Teamleistung erfolgen.
- Er sieht Spiele gegen Top-Gegner als Chance zur Weiterentwicklung.
- Mit der bisherigen Saisonleistung des 1. FC Union Berlin ist er "zufrieden", sieht aber Verbesserungspotenzial.
- Er lehnt es ab, an seinem Alter gemessen zu werden; Leistung zählt.
Vorfreude auf den Top-Gegner
Querfeld ist sich der Herausforderung gegen die Bayern bewusst. "Sie kommen in absoluter Topform", sagte er und fügte hinzu, dass nur eine perfekte Leistung jedes einzelnen Spielers und ein geschlossenes Auftreten zum Erfolg führen können. Die Erinnerung an das knappe Spiel im Vorjahr gibt dem Team jedoch Glauben, die Münchner stoppen zu können. "Kein Team kommt gerne in die Alte Försterei", so Querfeld.
Die Herausforderung Harry Kane
Die Eindämmung von Bayerns Torjäger Harry Kane wird als Teamaufgabe betrachtet. Querfeld beschreibt Kane als "extrem torgefährlich", der zudem immer mehr als Spielmacher agiere und laufstark sei. Das Ziel sei es, die individuellen Stärken der Bayern-Spieler nicht zur Geltung kommen zu lassen. Angesichts möglicher Rotationen müsse man sich auf alle Spieler vorbereiten.
Persönliche Entwicklung und Anspruch
Für Querfeld sind Spiele gegen solche Kaliber eine "Prüfstein für die eigene Entwicklung". Er betont, dass auf diesem Niveau "kleinere Details entscheidend" seien und Fehler "noch härter bestraft" würden. Er freut sich auf das Messen auf höchstem Niveau und betont, dass das Alter keine Ausrede sein dürfe: "Ich will nicht gut für 21 Jahre sein, weil das in der 1. Bundesliga nichts bringt. Entweder bist du gut oder nicht."
Saisonfazit und Teamkollegen
Mit dem Saisonstart des 1. FC Union Berlin ist Querfeld "zufrieden", auch wenn er meint, dass man das ein oder andere Spiel mit mehr Konsequenz hätte gewinnen können. Er mahnt, eine ähnliche Negativphase wie in der Vorsaison zu vermeiden. Bezüglich der Torflaute von Teamkollege Andrej Ilic zeigt er sich gelassen: "Er kennt seinen Wert für uns. Er soll weiter seine Leistungen bringen, dann fallen auch die Tore."
Nationalmannschaft und Geduld
Als Ersatzspieler in der Nationalmannschaft ist Querfeld stolz auf jede Berufung und sieht es als Chance, von erfahrenen Spielern wie David Alaba zu lernen. Er betont die Notwendigkeit von Geduld und will sich über seine Leistungen bei Union Berlin für weitere Nominierungen empfehlen.