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Vielfältige Pflanzenarten ersetzen Rosenbeet am Amtsgerichtsplatz

Am Amtsgerichtsplatz wird ein ehemaliges Rosenbeet neu gestaltet: Statt Rosen erfreuen nun Stauden und Gräser wie Veilchen und Salbei das Auge. Dieses Projekt zielt auf ökologische Verbesserung und die Schaffung eines Lebensraums für Insekten.

Vielfältige Pflanzenarten ersetzen Rosenbeet am Amtsgerichtsplatz
Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@dozy_de?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText">Christian Ladewig</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/grunpflanze-in-der-nahe-von-braunem-betongebaude-tagsuber-MEjub8ZMreE?utm_source=unsplash&utm_medium=referral&utm_content=creditCopyText">Unsplash</a>

Neugestaltung des ehemaligen Rosenbeets am Amtsgerichtsplatz

Am Amtsgerichtsplatz werden bald Veilchen, Salbei und Elfenblumen blühen, insbesondere rund um das Treblinka-Mahnmal und auf der angrenzenden Rasenfläche. Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf hat die Fläche neu gestaltet und setzt auf eine vielfältige Auswahl an Stauden, Gräsern und Blumenzwiebeln. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Standort sowohl ökologisch aufzuwerten als auch ästhetisch ansprechend zu gestalten.

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In der Vergangenheit waren hier Rosensträucher zu finden, die jedoch über die Jahre stark gelitten haben. Die Pflanzen wuchsen kaum noch, da sie unter der sogenannten Bodenmüdigkeit litten. Diese entsteht, wenn jahrelange Monokulturen den Boden auslaugen und ihn mit Mikroorganismen und Pilzen belasten, die insbesondere Rosen schädigen.

Regeneration des Bodens durch Kulturwechsel

Um den Boden zu regenerieren, verfolgt der Bezirk einen konsequenten Kulturwechsel: Anstelle von Rosen werden nun Pflanzen gesetzt, die nicht mit ihnen verwandt sind. Dazu zählen unter anderem Iris, Akelei, Elfenblumen, Fingerhut, Salbei, Tautropfengras, Fackellilien, Witwenblumen, Veilchen und verschiedene Gräser. Diese Maßnahme soll dem Boden die Möglichkeit geben, sich zu erholen, sodass in einigen Jahren auch wieder Rosen gepflanzt werden können. Damit die neuen Stauden optimal gedeihen, hat das Amt für Grünflächen Mulchsplit zwischen die Pflanzen verteilt. Dieser helle Split, der an Sand erinnert, mag zwar ungewohnt erscheinen, unterdrückt jedoch Unkraut und fördert das Wachstum der Stauden.

Positive Erfahrungen als Grundlage

Das neue Pflanzkonzept basiert auf positiven Erfahrungen im Bezirk, insbesondere am Rüdesheimer Platz. Die Kombination aus Stauden und Gräsern sorgt für eine abwechslungsreiche Gestaltung und eine lange Blütezeit, die vom Frühjahr bis zum Frost reicht. Zudem entsteht ein wertvoller Lebensraum für Insekten, was die Artenvielfalt in der Stadt fördert.

Weitere Informationen sind auf der Webseite des Bezirksamts verfügbar, wo auch der Biodiversitätsbericht des Bezirks heruntergeladen werden kann.

Im Auftrag

Hommel

Kontakt

Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Otto-Suhr-Allee 100
10585 Berlin

Verkehrsanbindungen

  • U-Bahn: U Richard-Wagner-Platz (0.1 km)
  • Bus: U Richard-Wagner-Platz (0.1 km), M45, N7

Für weitere Informationen zu diesem Auftritt, besuchen Sie bitte die Webseite des Bezirksamts.


Quellen: berlin.de

Bildquelle: Foto von Christian Ladewig auf Unsplash

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