„Der Wahl-O-Mat ist ein wichtiges Instrument, um Wählerinnen und Wähler bei ihrer Entscheidung zu unterstützen“, erklärte Lea Schrenk von der Bundeszentrale für politische Bildung. Knapp einen Monat vor der Wahl zum 20. Abgeordnetenhaus von Berlin wird das Online-Tool am 24. August 2026 unter der Adresse https://www.wahl-o-mat.de/ verfügbar sein. Nutzerinnen und Nutzer können damit ermitteln, welche der zur Wahl zugelassenen Parteien ihren eigenen politischen Ansichten am nächsten kommen.
Wahl-O-Mat in Berlin
Der Berliner Wahl-O-Mat wurde in Zusammenarbeit zwischen der Berliner Landeszentrale für politische Bildung und der Bundeszentrale für politische Bildung entwickelt. Alle 17 Parteien, die mit einer Bezirks- oder Landesliste an der Wahl teilnehmen, haben sich im Vorfeld zu den 38 Thesen geäußert, die von einer Redaktion erstellt wurden.
Erfolgreiche Nutzung
Seit seiner Einführung im Jahr 2002 hat der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung über 160 Millionen Nutzerinnen und Nutzer erreicht. Das Tool wird nicht nur bei Wahlen auf Landesebene, sondern auch bei Europa- und Bundestagswahlen eingesetzt, um die Wählerschaft zu informieren und zur Teilnahme zu motivieren.
Testlauf mit Spitzenpolitikern
Zur Einführung des Berliner Wahl-O-Mat werden führende Politikerinnen und Politiker der im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien das Online-Angebot testen. Zu den erwarteten Teilnehmern zählen Lucas Krieger (CDU), Steffen Krach (SPD), Werner Graf (Bündnis 90/Die Grünen), Elif Eralp (Die Linke) sowie Dr. Kristin Brinker (AfD). Die Vorstellung des Angebots erfolgt durch Lea Schrenk von der bpb, Thomas Gill, den Leiter der Berliner Landeszentrale für politische Bildung, und Mitglieder der Redaktion.
Details zum Pressetermin
Der Pressetermin findet am Montag, den 24. August 2026, von 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr in der Berliner Landeszentrale für politische Bildung, Besuchszentrum Ostkreuz, Revaler Str. 29, 10245 Berlin-Friedrichshain, statt. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann per E-Mail an landeszentrale@senbjf.berlin.de oder telefonisch unter 030 90227-4966 erfolgen.
Zahlreiche Wahlplakate in Mitleidenschaft gezogen
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Quellen: berlin.de, Der Spiegel, rbb24
Bildquelle: Matthieu Rochette auf Unsplash
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