Der Senat hat in seiner Sitzung am 6. Januar 2026 die Zustimmung zur Ermächtigung der Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, Dr. Ina Czyborra, gegeben, eine Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund und dem Land Brandenburg abzuschließen. Diese Vereinbarung zur institutionellen Förderung des Weizenbaum-Instituts e.V. wird ab dem 15. Oktober 2027 wirksam.
Senatorin Dr. Ina Czyborra betonte die zentrale Rolle des Weizenbaum-Instituts in Berlin als führende Einrichtung für Internetforschung in Deutschland. Das Institut befasst sich im Auftrag des Bundesforschungsministeriums mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. In einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz zunehmend Arbeit, Bildung und Alltagsleben beeinflusst, ist die Wissenschaft, die die Auswirkungen dieser Technologien analysiert, von entscheidender Bedeutung. Nur durch ein tiefes Verständnis der digitalen Veränderungen kann die Gesellschaft diese erfolgreich akzeptieren und gestalten. Daher unterstützen sowohl der Bund als auch die Länder Berlin und Brandenburg das Institut.
Interdisziplinäre Forschungsansätze
Das Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft fungiert als interdisziplinäres Forschungszentrum, das von mehreren Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen getragen wird, darunter die Humboldt-Universität zu Berlin, die Freie Universität Berlin sowie die Technische Universität Berlin. Das Institut untersucht die verschiedenen sozialen, politischen, rechtlichen und technischen Aspekte der Digitalisierung und vereint Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen, um die Wechselwirkungen zwischen digitalem Wandel und Gesellschaft eingehend zu erforschen.
Wissenschaftliche Bedeutung
In einer Evaluierung des Wissenschaftsrats aus dem Jahr 2024 wurde die herausragende wissenschaftliche Qualität und internationale Bedeutung des Weizenbaum-Instituts hervorgehoben. Dabei wurde eine dauerhafte institutionelle Förderung empfohlen, um die Schlüsselrolle des Instituts in der Digitalisierungsforschung weiter zu festigen.
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