Die Suche nach einem Buch für 2025 hat begonnen: Die Öffentlichen Bibliotheken Berlins fordern die Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Vorschläge für die nächste Auflage von „Berlin liest ein Buch“ bis zum 13. Dezember 2025 einzureichen. Ziel ist es, einen Roman zu finden, der 2026 die gesamte Stadt zum Lesen anregen soll.
In den Bibliotheken stehen spezielle Boxen bereit, in die Leserinnen und Leser ihre Favoriten einwerfen können. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt; sowohl Klassiker als auch Neuerscheinungen, sowie kurze oder umfangreiche Werke sind willkommen. Es gibt bewusst keine Vorgaben bezüglich des Erscheinungsjahres oder eines Bezugs zu Berlin.
Ein fester Bestandteil der Lesekultur
Die Suchaktion wird vom Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins (VÖBB) organisiert. Dieses Format hat sich über die Jahre zu einem wichtigen Element der Berliner Lesekultur entwickelt und findet an allen sieben Standorten des Bezirks statt:
- Adolf-Reichwein-Bibliothek, Berkaer Str. 7, 14199 Berlin
- Dietrich-Bonhoeffer-Bibliothek, Brandenburgische Str. 2, 10713 Berlin
- Eberhard-Alexander-Burgh-Bibliothek, Rüdesheimer Straße 14, 14197 Berlin
- Heinrich-Schulz-Bibliothek mit Musikabteilung, Otto-Suhr-Allee 98, 10585 Berlin
- Ingeborg-Bachmann-Bibliothek, Nehringstr. 10, 14059 Berlin
- Johanna-Moosdorf-Bibliothek, Westendallee 45, 14052 Berlin
- Stadtteilbibliothek Halemweg, Halemweg 18, 13627 Berlin
Nach Abschluss der Einreichungsphase wird der Landesverband Berlin des Deutschen Bibliotheksverbands e.V. (dbv) zusammen mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) die Vorschläge prüfen und den Titel auswählen, der in zahlreichen Veranstaltungen im kommenden Jahr gemeinsam gelesen wird.
„Berlin sucht ein Buch 2025“ ist eine Kooperation zwischen dem dbv-Landesverband Berlin, radioeins und rbbKultur (radio3) sowie dem VÖBB. Weitere Informationen sind auf den Webseiten www.berlinliesteinbuch.de und www.voebb.de verfügbar.
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