Die Mokka-Milch-Eisbar, ein bekanntes Lokal aus der Zeit der DDR, wird bald wieder eröffnet. Nach einer längeren Phase der Schließung wird der historische Pavillon an der Karl-Marx-Allee wieder zum Leben erweckt. Die Eröffnung ist für den 27. Mai geplant, und es sind bereits verschiedene Veranstaltungen in der ersten Woche vorgesehen.
In der Zeit der DDR war die Mokka-Milch-Eisbar ein beliebter Treffpunkt, insbesondere für Jugendliche, die dort Eis und Mokka genossen, tanzten und flirteten. Nach der Wende wurde das Lokal geschlossen und das Gebäude blieb über Jahre hinweg ungenutzt. Zuvor war dort das Restaurant Alberts untergebracht, gefolgt von einem Nachtclub. Im Jahr 2019 wurde auch dieses Lokal geschlossen, und das Gebäude stand lange leer. Wichtige Bahnstrecke länger gesperrt.
Nach einer denkmalgerechten Sanierung wird die Mokka-Milch-Eisbar nun als ein Ort der Begegnung und Gastronomie neu eröffnet. Die neuen Betreiber, Natacha und Alexander Neumann, planen, das Lokal als „Community-Hub“ zu gestalten, das Gastronomie, Veranstaltungen und zeitweise Coworking-Angebote umfasst. Ab dem 28. Mai werden die ersten Veranstaltungen stattfinden, und die Betreiber haben angekündigt, die gesamte Woche über Getränke und Snacks anzubieten.
Die Eröffnungswoche wird mit einem besonderen Event beginnen: Am 28. Mai um 16 Uhr findet „WertVoll – ein Nachmittag für uns“ statt, anlässlich des 77. Jubiläums des Grundgesetzes. Im Anschluss wird um 18 Uhr der „Art Club – Abstrakte Malerei“ angeboten, bei dem die Teilnehmer unter Anleitung ein eigenes Kunstwerk schaffen können.
Das Programm im „Mokka*Milch“ wird vielfältig sein. Neben dem monatlichen „Art Club“ sind wöchentliche Veranstaltungen wie das „Goofy Golf Gathering“ und Pilates-Kurse geplant. Im Juni werden zudem Workshops zur abstrakten Malerei sowie ein Improvisationskonzert mit zwei Berliner Cellisten stattfinden.
Alexander Neumann äußerte sich zur Wiedereröffnung und betonte die Bedeutung des Ortes für die Stadt. Er möchte einen Raum schaffen, der nicht nur Gastronomie bietet, sondern auch einen Austausch von Ideen und kreativen Ansätzen fördert. Die Betreiber sehen sich in der Verantwortung, die Geschichte des Lokals fortzuführen und einen Ort zu schaffen, an dem Menschen zusammenkommen können.
Quellen: t-online
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Bildquelle: KI generiert