Ein plötzlicher Wintereinbruch hat Berlin und Brandenburg in der Nacht auf Montag in eine weiße Landschaft verwandelt. Schnee und Glätte führten zu gefährlichen Straßenverhältnissen und behinderten den Verkehr, insbesondere auf den Autobahnen. Glücklicherweise blieb das Unfallaufkommen laut Polizeiangaben überschaubar, und es gab keine erhöhte Anzahl von Unfällen.
Wichtige Entwicklungen
- Die A10 war zwischen Birkenwerder und Mühlenbeck in Richtung Frankfurt (Oder) zeitweise voll gesperrt.
- Auf der A24 überschlug sich ein Fahrzeug, wobei Fahrer und Beifahrer verletzt wurden.
- In Berlin sind die Hauptstraßen weitgehend geräumt, Nebenstraßen bleiben jedoch glatt.
- Der Deutsche Wetterdienst erwartet, dass der Schnee im Laufe des Vormittags Richtung Polen abzieht.
Verkehrsauswirkungen und Unfälle
Der Wintereinbruch sorgte in der Nacht und am frühen Montagmorgen für rutschige Straßen und Glätte. Auf der A10, dem nördlichen Berliner Ring, kam es zu einer Vollsperrung zwischen Birkenwerder und Mühlenbeck in Richtung Frankfurt (Oder), nachdem ein PKW auf schneebedeckter Fahrbahn die Kontrolle verloren hatte. Die Sperrung konnte nach der Bergung des Fahrzeugs aufgehoben werden.
Auf der A24 ereignete sich ein Unfall, bei dem sich ein Fahrzeug auf glatter Fahrbahn überschlug. Fahrer und Beifahrer erlitten Verletzungen. Auch auf der A9 kam es zu einem Zwischenfall, bei dem ein Auto auf der Standspur in die Leitplanke geriet.
In Berlin waren die Hauptverkehrsadern dank des Einsatzes der Stadtreinigung weitgehend geräumt. Auf den Nebenstraßen war es jedoch weiterhin glatt. Die Polizei meldete überwiegend Blechschäden bei den wenigen registrierten Unfällen.
Wettervorhersage und Ausblick
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostizierte für die Morgenstunden bis zu drei Zentimeter Neuschnee, besonders in Odernähe, bei Temperaturen zwischen -2 und -5 Grad Celsius. Im Laufe des Vormittags sollte der Schneefall in Richtung Polen abziehen. Lokal konnte es bei Temperaturen zwischen 1 und 4 Grad auch zu Regen kommen.
Für die Nacht zum Dienstag warnt der DWD vor lokalem Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern und erneuter Glätte bei Tiefstwerten zwischen 1 und -1 Grad.
Auch für die Mitte der Woche bleibt das Wetter wechselhaft. Am Dienstag wird es zunächst nebelig und stark bewölkt, bevor am Abend im Süden Brandenburgs leichter Schneefall einsetzt. Die Temperaturen liegen zwischen 1 und 4 Grad. In der Nacht zum Mittwoch sind bei Tiefstwerten von 1 bis -1 Grad erneut Glätteerscheinungen möglich.
Am Mittwoch wird weiterhin starke Bewölkung erwartet, und im Süden Brandenburgs kann es bei Temperaturen zwischen 1 und 3 Grad zu Schneeregen oder Schnee kommen. In der Nacht zum Donnerstag wird neben Schnee auch zeitweise Sprühregen prognostiziert, mit Tiefstwerten zwischen 0 und -2 Grad, wobei der DWD erneut vor Glätte warnt.
Hinweis zu Unfällen in Bayern
Im Süden Deutschlands, insbesondere in Bayern, kam es ebenfalls zu wetterbedingten Unfällen. Auf der Autobahn 93 nördlich von Regensburg wurden bei einem schweren Unfall mit Beteiligung von zwei Lastwagen und einem Auto mindestens drei Menschen getötet und mehrere verletzt.