Der Atelierstandort in der Wilsnacker Straße 62 in Moabit, eines der ältesten Atelierhäuser Berlins, ist für weitere fünf Jahre gesichert. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat die Fördermittel angepasst, sodass die GSE – Gesellschaft für Stadtentwicklung gemeinnützige GmbH – als Treuhänderin Berlins die Möglichkeit zur Verlängerung des Mietverhältnisses um fünf Jahre nutzen kann. Dies ermöglicht es den Künstlerinnen und Künstlern, weiterhin in ihren Ateliers zu arbeiten.
Staatssekretärin Cerstin Richter-Kotowski betonte die Bedeutung der Konsolidierung und des Erhalts des Kulturstandortes Berlin. Sie erklärte, dass die Ateliers Teil der vielfältigen Kulturlandschaft der Stadt seien und dass Künstlerinnen und Künstler Orte benötigen, an denen sie sich kreativ entfalten können, die zudem bezahlbar und in gutem Zustand sind. Nach konstruktiven Verhandlungen sei es gelungen, diesen traditionsreichen Atelierstandort für die Zukunft abzusichern. Besonders wichtig sei auch die Förderung der Selbstbestimmung in Berlin.
Philipp Strohm, Geschäftsführer der GSE, äußerte seine Freude darüber, dass es in letzter Minute gelungen sei, den Standort in der Wilsnacker Straße für die kommenden fünf Jahre im Rahmen des Arbeitsraumprogramms für Künstlerinnen und Künstler zu erhalten. Dies sei das Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung von Staatssekretärin Richter-Kotowski, dem Atelierbüro des bbk e.V., engagierten Künstlerinnen und Künstlern sowie einem wohlwollenden privaten Eigentümer. Er betonte, dass dies ein starkes Signal der Verlässlichkeit an alle Kunstschaffenden sowie an Eigentümer und Vermieter im Arbeitsraumprogramm sende. Verwaltung und freie Träger hätten gemeinsam daran gearbeitet, bestehende Arbeitsräume langfristig zu sichern.
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Quellen: berlin.de
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