Der offene, interdisziplinäre Realisierungswettbewerb für den Bildungs- und Erinnerungsort Checkpoint Charlie hat die erste Phase erfolgreich abgeschlossen und geht nun in die zweite Phase. Dieser Wettbewerb stellt hohe Anforderungen an die teilnehmenden Teams aus den Bereichen Architektur, Landschaftsarchitektur sowie Ausstellungsgestaltung und Szenografie.
Am 16. Juni 2026 bewertete eine elfköpfige Jury unter dem Vorsitz von Landschaftsarchitekt Axel Lohrer die eingereichten Entwürfe. Aus den zahlreichen Vorschlägen wurden 14 Entwürfe ausgewählt, die nun in der zweiten Phase weiterbearbeitet werden. Diese Phase wird voraussichtlich im September 2026 abgeschlossen sein.
Prof. Petra Kahlfeldt, Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin für Stadtentwicklung, äußerte sich positiv über die intensive Diskussion, die die Entwürfe im Preisgericht ausgelöst haben. Sie betonte die Vielfalt der Ansätze zur Bewältigung der komplexen Anforderungen an diesen besonderen Ort und zeigte sich gespannt auf die Weiterentwicklung der Konzepte durch die ausgewählten Teams.
Der Wettbewerb wurde im April 2026 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie der Stiftung Berliner Mauer initiiert. Ziel ist es, ein überzeugendes Gesamtkonzept für den Stadtraum am ehemaligen Grenzübergang Friedrichstraße/Zimmerstraße zu entwickeln. Der Checkpoint Charlie soll als international bedeutender Bildungs- und Erinnerungsort gestärkt und gleichzeitig als attraktiver, zeitgemäßer öffentlicher Raum neu positioniert werden. Ein zentraler Aspekt der Neugestaltung ist die Integration von Ausstellungsflächen im öffentlichen Raum, die der historischen Kontextualisierung und Wissensvermittlung dienen sollen.
Die Sitzung des Preisgerichts für die zweite Phase ist für September 2026 geplant. Im Anschluss an das Verfahren wird im Oktober 2026 eine öffentliche Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten aus beiden Phasen stattfinden.
Quellen: berlin.de
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