Ein dramatischer Vorfall ereignete sich während eines Ryanair-Fluges am 10. Juli 2026, als eine Fensterscheibe neben einem Passagier zerbrach. Die Maschine war auf dem Weg von Thessaloniki nach Memmingen, als der Vorfall die Situation für die Fluggäste zu einem Albtraum werden ließ.
Flug muss umkehren
Nach dem lauten Knall, der den Flugbegleiter und Passagiere erschreckte, zerbrach die Fensterscheibe. Ein Passagier, der direkt neben dem beschädigten Fenster saß, wurde von anderen Fluggästen festgehalten, um zu verhindern, dass er durch das gebrochene Fenster herausgezogen wird. „Sein Kopf und seine Schultern ragten aus dem zerbrochenen Fenster heraus“, berichtete eine Augenzeugin im griechischen Rundfunk. Die Situation war äußerst angespannt, und die Kabine wurde mit Sauerstoffmasken ausgestattet, die herabfielen.
Rückkehr zum Abflughafen
Der Pilot entschloss sich, den Flug nach Memmingen abzubrechen und kehrte umgehend zum Flughafen Thessaloniki zurück. Nach Angaben einer Passagierin dauerte der Rückflug nach dem Vorfall noch etwa 20 Minuten. Der betroffene Passagier wurde anschließend in ein Krankenhaus in Thessaloniki gebracht, nachdem er um medizinische Hilfe gebeten hatte. Berichten zufolge stammt der Mann aus Serbien.
Ermittlungen eingeleitet
Die genauen Umstände, die zu dem Bruch der Fensterscheibe führten, sind derzeit unklar. Ryanair bestätigte den Vorfall und erklärte, dass die Maschine nach Thessaloniki zurückgeflogen sei, wo die Passagiere sicher ins Terminal zurückgebracht wurden. Um die Verspätung zu minimieren, wurde ein Ersatzflugzeug organisiert, das um 9:53 Uhr Ortszeit startete, um die Fluggäste nach Memmingen zu bringen.
Fazit
Die Vorfälle während des Fluges werfen Fragen zur Sicherheit und Stabilität der Flugzeuge auf. Ryanair fliegt regelmäßig zwischen Thessaloniki und verschiedenen Zielen in Europa, und es bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen nach diesem Vorfall ergriffen werden, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten.
Quellen: n-tv
Bildquelle: Michael Oldfield via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)