Der Kunstverein Ost (KVOST) ehrt David Apakidze mit dem Claus Michaletz Preis 2025 und dem dazugehörigen mit 10.000 Euro dotierten Stipendium. Die Auszeichnung würdigt seine herausragende künstlerische Arbeit, die sich insbesondere queeren Perspektiven widmet. Im Rahmen dessen präsentiert KVOST die Ausstellung "The Knight at the Crossroads", die Apakidzes Auseinandersetzung mit den Erfahrungen queerer Migranten thematisiert.
Key Takeaways
- David Apakidze ist der diesjährige Stipendiat des KVOST und Preisträger des Claus Michaletz Preis 2025.
- Die Ausstellung "The Knight at the Crossroads" beleuchtet die Situation queerer Migranten.
- Apakidzes Werk verbindet künstlerischen Ausdruck mit politischem Aktivismus und thematisiert queere Perspektiven.
- Die Ausstellung ist Teil der Sektion Featured der Berlin Art Week.
"The Knight at the Crossroads": Ein moderner Ritter im Spannungsfeld
Im Zentrum von "The Knight at the Crossroads" steht die Darstellung eines queeren Migranten als moderner Ritter. Im Gegensatz zum traditionellen Helden, der siegreich heimkehrt, ist dieser Ritter in einem Zustand permanenter Bewegung und Entwurzelung gefangen. Seine Verletzlichkeit wird symbolisch durch eine Rüstung dargestellt, die beispielhaft durch einen Motorradhelm mit traditionellem Buntglas verkörpert wird.
Künstlerischer Aktivismus und queere Perspektiven
David Apakidze, Mitbegründer des Fungus Project – einer der ersten queeren Kunstplattformen im Kaukasus –, verbindet in seinen Arbeiten künstlerischen Ausdruck mit politischem Aktivismus. Angesichts der wachsenden Homophobie in Georgien rückt er queere Perspektiven in den Mittelpunkt seiner künstlerischen Auseinandersetzung. Die Ausstellung im KVOST zeigt Werke, die sich unkonventionell mit der Tradition der Verglasung auseinandersetzen und dabei die Erfahrungen queerer Migrantinnen und Migranten thematisieren.
Daten und Fakten zur Ausstellung
Die Ausstellung "The Knight at the Crossroads" von David Apakidze findet im KVOST – Kunstverein Ost e. V. in der Leipziger Straße 47, 10117 Berlin statt. Die Ausstellung ist vom 22. Oktober bis zum 29. November 2025 zu sehen, jeweils von Mittwoch bis Samstag ab 14:00 Uhr.