Das Haus der Kulturen der Welt (HKW) präsentiert die Ausstellung „Global Fascisms“, die sich mit der Anziehungskraft faschistischer Ideologien auseinandersetzt. Rund 50 internationale Künstlerinnen und Künstler, darunter Maria Lassnig und Roee Rosen, beleuchten dieses komplexe Thema durch ihre Werke und regen zum Nachdenken an.
Einblicke in die Ausstellung
- Die Ausstellung „Global Fascisms“ im Haus der Kulturen der Welt untersucht die historischen und gegenwärtigen Anziehungspunkte faschistischer Ideologien.
- Präsentiert werden Werke von etwa 50 internationalen Künstler:innen, die sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen.
- Zu den ausgestellten Künstler:innen gehören renommierte Namen wie Maria Lassnig und Roee Rosen.
Künstlerische Perspektiven auf Faschismus
„Global Fascisms“ bietet eine vielschichtige Betrachtung faschistischer Phänomene durch die Augen von Künstler:innen aus aller Welt. Die Ausstellung hinterfragt, was faschistische Ideologien attraktiv macht und wie sich diese Anziehungskraft in verschiedenen kulturellen und historischen Kontexten manifestiert. Werke wie Maria Lassnigs „55 Millionen Tote“ und Gülsün Karamustafas „Soldier“ sind Beispiele für die eindringliche künstlerische Auseinandersetzung mit den Folgen und der Ästhetik des Faschismus.
Ein breites Spektrum an Werken
Die Ausstellung umfasst eine beeindruckende Bandbreite an künstlerischen Medien und Ausdrucksformen. Von Malerei und Fotografie bis hin zu Installationen und Videoarbeiten – die präsentierten Werke laden dazu ein, die komplexen Facetten des Faschismus aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Die Auswahl der Künstler:innen spiegelt die globale Verbreitung und die unterschiedlichen Erscheinungsformen faschistischer Tendenzen wider und regt zu einem tieferen Verständnis der historischen und gegenwärtigen Relevanz des Themas an.
Ein Programm zur Vertiefung
Begleitend zur Ausstellung findet ein umfangreiches Programm statt, das vom 22. Oktober bis zum 7. Dezember 2024 läuft. Täglich um 12:00 Uhr im Haus der Kulturen der Welt finden Veranstaltungen statt, die weitere Einblicke und Diskussionsmöglichkeiten bieten. Dieses Programm ermöglicht es den Besucher:innen, sich intensiver mit den Inhalten der Ausstellung auseinanderzusetzen und den Dialog über faschistische Ideologien und ihre Auswirkungen zu fördern.