Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt plant im Jahr 2027, abhängig von der Verfügbarkeit von Mitteln, finanzielle Unterstützung für Kunst-, Medien- und Kulturschaffende bereitzustellen, die aufgrund der politischen Situation in ihren bisherigen Aufenthaltsländern gezwungen sind, diese zu verlassen.
Die Frist für die Einreichung von Anträgen für die ausgeschriebenen Förderprogramme endet am 10. September 2026 um 14:00 Uhr.
Fellowship-Programm
Berliner Kulturakteure haben die Möglichkeit, sich um die Durchführung von Fellowships zu bewerben, die eine maximale Dauer von einem Jahr haben. Ziel ist es, Kunst-, Medien- oder Kulturschaffende der Zielgruppe beim Einstieg in ihre professionelle künstlerische Tätigkeit in Berlin zu unterstützen. Im Rahmen von Ein Jahr digitale Befähigung im Alter wird ebenfalls die Selbstbestimmung gefördert.
Das Programm fördert die Zusammenarbeit zwischen Berliner Kulturakteuren und professionellen Künstlern sowie Medien- und Kulturschaffenden (Fellows), die ihre bisherigen Aufenthaltsländer aus verschiedenen Gründen verlassen haben oder verlassen möchten. Diese Gründe können persönliche Bedrohungen, politische Verfolgung oder das Fehlen beruflicher Möglichkeiten aufgrund repressiver politischer Bedingungen sein.
Für die Durchführung der Kooperation können monatlich bis zu 2.500 Euro bereitgestellt werden. Dabei muss ein Betrag von mindestens 2.000 Euro über den Kulturakteur an den Fellow gezahlt werden, beispielsweise in Form eines Stipendiums oder Honorars.
Extended Fellowship
Dieses Programm richtet sich an Einrichtungen, die derzeit ein Fellowship mit einem Fellow umsetzen, der besonderen Schutz benötigt. Ziel ist es, Fellows in schutzbedürftigen Situationen eine Anschlussförderung zu ermöglichen, um ihre Arbeit unter sicheren Bedingungen fortzusetzen und ihre Projekte weiterzuentwickeln.
Förderprogramm „Beratung, Unterstützung und Vernetzung für transnationale Kunst-, Medien- und Kulturschaffende“
Das Programm „Beratung, Unterstützung und Vernetzung“ richtet sich an Initiativen und Projekte, die spezifisch auf die Bedürfnisse transnationaler Kunst-, Medien- und Kulturschaffender eingehen. Gefördert werden Maßnahmen, die den Zugang zu Netzwerken, Ressourcen und Interessensvertretungen erleichtern, etwa durch mehrsprachige Informationsangebote oder zielgruppenspezifische Beratungsformate.
Ansprechpartnerin
Surimaya Hartman
Tel.: 030 – 90 228 782
E-Mail
Pressestelle
Britta Elm
Pressesprecherin und Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Daniel Bartsch
Stellvertretender Pressesprecher
Tel.: (030) 90 228 207
E-Mail
Weitere Informationen sind auf der Webseite verfügbar, einschließlich des Links zum elektronischen Antragsformular.
Klimaschutz-Wettbewerb 2026: Berliner Schulen treten erneut gegeneinander an
„`
Quellen: berlin.de
Bildquelle: Marvin Machler auf Pexels