Essen (NRW) – Am Sonntagabend wurde ein 33-jähriger Mann am Essener Hauptbahnhof blutüberströmt auf einer Bank aufgefunden. Passanten bemerkten ihn und alarmierten umgehend den Notruf. Der Mann hatte schwere Stichverletzungen und befand sich in einem kritischen Zustand. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen.
Ersten Informationen zufolge ereignete sich der Angriff nicht am Bahnhof selbst, sondern in einem nahegelegenen Wohnhaus in der Rellinghauser Straße. Berichten zufolge soll der Algerier in einem Keller mit einem Messer attackiert worden sein.
Die Einsatzkräfte sicherten in der Nacht Spuren am mutmaßlichen Tatort. Trotz seiner schweren Verletzungen gelang es dem Mann, sich bis zur Südseite des Hauptbahnhofs zu schleppen, wo er schließlich auf einer Bank zusammenbrach. Die alarmierten Rettungskräfte führten eine Notoperation durch, die sein Leben rettete.
Die Polizei fahndet intensiv nach dem Täter, bislang jedoch ohne Erfolg. Die genauen Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Eine Mordkommission wurde eingerichtet, um die Umstände des Vorfalls zu klären.
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