Von Festnetz zu Mobilfunk: Die Umstellung der Telekom
Die Deutsche Telekom plant, die letzten 1,3 Millionen reinen Festnetzanschlüsse schrittweise auf Mobilfunktechnologie umzustellen. Diese Entscheidung richtet sich insbesondere an Kunden, die lediglich telefonieren möchten, ohne die Kombination von Internet- und Festnetzanschluss. Um diesen Nutzern eine adäquate Lösung zu bieten, hat die Telekom die Adapterbox „Call Connect via Funk“ eingeführt.
Adapterbox zur Nutzung bestehender Festnetztelefone
Mit der Adapterbox können Kunden ihr bisheriges Festnetztelefon weiterhin verwenden, indem sie es einfach an die Box anschließen. Die Anrufe erfolgen dann über das Mobilfunknetz. Für die Nutzung dieser Adapterbox fallen monatliche Gebühren an: etwa 23 Euro für 120 Freiminuten oder rund 32 Euro für eine Flatrate ins Festnetz.
Preisvergleich zeigt günstigere Alternativen
Das Vergleichsportal Verivox hat die Preise der Telekom-Adapterbox als wenig wettbewerbsfähig bewertet. Bereits jetzt gibt es Mobilfunktarife, die Allnet-Flats anbieten und bei anderen Anbietern bereits ab etwa 5 Euro pro Monat erhältlich sind. Diese Alternativen könnten die monatlichen Kosten auf weniger als ein Viertel des Preises der Telekom-Box reduzieren. Auch für Kunden, die im Telekom-Netz telefonieren möchten, existieren kostengünstigere Mobilfunktarife, die die Ausgaben erheblich senken können.
Kosten und Vorteile der Telekom-Lösung im Detail
Die Adapterbox der Telekom bietet den Vorteil, dass die gewohnte Festnetznummer beibehalten werden kann und das bekannte Festnetztelefon weiterhin genutzt werden kann. Jedoch müssen Kunden auch die höheren Tarife sowie die Kosten für die Box selbst in Betracht ziehen: entweder eine einmalige Gebühr von circa 100 Euro oder monatliche Mietkosten von etwa 4 Euro.
Alternative Mobilfunkgeräte für flexiblere Kommunikation
Kunden, die bereit sind, eine neue Mobilfunknummer anzunehmen, können auf kostengünstige Alternativen wie Smartphones oder einfache Tasten-Handys zurückgreifen, die bereits ab 25 Euro angeboten werden. Diese Geräte ermöglichen eine flexible Kommunikation, ohne die hohen Kosten der Telekom-Box tragen zu müssen.
Klassische Mobilfunk-Tischtelefone als Option
Eine weitere interessante Möglichkeit sind Mobilfunk-Tischtelefone, die das klassische Design von Festnetzgeräten aufweisen, jedoch mit einer SIM-Karte im Mobilfunknetz betrieben werden. Diese Geräte sind ab etwa 70 Euro erhältlich und stellen somit eine preiswertere Alternative zur Telekom-Box dar.
Technische Anforderungen für neue Geräte im Mobilfunk
Beim Kauf eines neuen Mobilfunkgeräts sollte darauf geachtet werden, dass es die Mobilfunkstandards 4G (LTE) und/oder 5G unterstützt. Geräte, die nur 2G (GSM) oder 3G (UMTS) unterstützen, sind nicht mehr zukunftssicher: 3G wurde bereits abgeschaltet, und die Abschaltung von 2G ist für das Jahr 2028 angekündigt.
Quellen: n-tv, chip
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.