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12-jähriger Junge aus Potsdam durch mutmaßliche Kugelbombe schwer verletzt

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12-jähriger Junge aus Potsdam durch mutmaßliche Kugelbombe schwer verletzt

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Ein 12-jähriger Junge ist am Neujahrstag durch einen Sprengkörper schwer verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich auf einem Sportplatz in Potsdam, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Bei dem Feuerwerkskörper könnte es sich um eine sogenannte Kugelbombe gehandelt haben. Das Kind ist in einem „kritischen Zustand“, wie ein Sprecher des behandelnden Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) dem mitteilte.

Nach Angaben der Polizei hatte der Junge gemeinsam mit einem anderen 13-jährigen Kind einen „apfelsinengroßen“ und noch nicht abgebrannten Feuerwerkskörper auf einem Sportplatzgelände im Wohngebiet Am Stern gefunden. Nachdem der 12-Jährige ihn anzündete, sei dieser sofort explodiert. Der Junge sei dadurch schwer im Gesicht und an der Hand verletzt worden. Das zweite Kind am Unfallort blieb unverletzt.

Böllerverletzungen im Unfallkrankenhaus

„Bei vielen dieser Kinder konnten wir die Finger nicht mehr retten“

Mit dem Rettungshubschrauber ins UKB geflogen

Das Unfallkrankenhaus Berlin hatte bereits am Donnerstagabend auf „X“ mitgeteilt, dass das Kind und vier weitere Menschen an Neujahr mit schweren Verletzungen, die durch Böller herbeigeführt wurden, ins UKB eingeliefert worden seien. Das Krankenhaus mutmaßte in seiner Mitteilung, für die Verletzungen des Jungen könnte eine Kugelbombe ursächlich sein. Ob es sich tatsächlich um eine solche handelt, ist laut Polizei noch unklar. Bislang konnte anhand der Überreste des Sprengkörpers nicht festgestellt werden, welche Art und Umfang der Knallkörper hatte.

Die Explosion hatten der Polizeimeldung zufolge Menschen im nahegelegenen Sportlerheim gehört. Diese leisteten umgehend Erste Hilfe und riefen die Rettungskräfte. Der „schwerstverletzte“ Junge, wie es in der Polizeimeldung heißt, wurde mit einem Rettungshubschrauber aus Potsdam zum Unfallkrankenhaus im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf geflogen. Zu den Verletzungen des Jungen hieß es am Freitag, seine Hände seien beide schwer verletzt, einige Finger hätten amputiert werden müssen und das Kind habe schwerste Verletzungen am Körper., unter anderem im Bauchbereich.

Ins UKB waren seit der Silvesternacht mindestens 30 Bölleropfer eingeliefert worden, unter ihnen mehrere Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 17 Jahren.

Sendung: Antenne Brandenburg vom , 02.01.2026, 09:00 Uhr

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Silvester

Bildquelle: Foto: Foto: (Augustin-Foto) Jonas Augustin

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