Am Donnerstagnachmittag musste die Bundespolizei in einem ICE auf der Strecke von Berlin nach München eingreifen. Ein 36-jähriger Mann sorgte für Aufsehen, indem er ohne gültigen Fahrschein reiste und Mitreisende belästigte. Der Vorfall führte zu einer Verspätung des Zuges.
Wichtige Punkte
- Ein 36-jähriger Mann wurde im ICE von Bundespolizisten gestoppt.
- Er reiste ohne Fahrschein und belästigte andere Fahrgäste.
- Der Mann stand mutmaßlich unter Alkoholeinfluss und verweigerte einen Alkoholtest.
- Es kam zu Beleidigungen, Nötigung und Körperverletzung.
- Der Zug verspätete sich um 24 Minuten.
Einsatz im Zug
Der Vorfall ereignete sich am Donnerstagnachmittag in einem ICE, der von Berlin in Richtung München unterwegs war. Gegen 15:35 Uhr informierte das Bundespolizeirevier Dessau die Einsatzkräfte über einen aggressiven Fahrgast. Eine Streife der Bundespolizei begab sich umgehend zum Bahnhof Bitterfeld, wo der ICE hielt. Dort trafen die Beamten, unterstützt von Kräften der Landespolizei, auf einen 36-jährigen Mann, der offensichtlich alkoholisiert war. Ein angebotener Alkoholtest wurde von ihm verweigert.
Belästigung und Nötigung
Befragungen von Reisenden im Zug ergaben, dass der deutsche Staatsbürger zuvor eine 23-jährige Frau nach ihrem Zustieg in Berlin in obszöner Weise beleidigt hatte. Er versuchte zudem mehrfach, sie aus ihrem Sitz zu drängen, woraufhin die Frau und zwei weitere Fahrgäste die Sitzgruppe verließen. Zeugen berichteten weiter, dass der Mann anschließend in Richtung der beleidigten Geschädigten gespuckt habe.
Ermittlungen und Konsequenzen
Die Bundespolizei leitete daraufhin Ermittlungen wegen Beleidigung, Nötigung, Körperverletzung und Erschleichen von Leistungen ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde dem Mann ein Platzverweis für den Bahnhof Bitterfeld erteilt und er wurde von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Der Vorfall führte zu einer Betriebsunterbrechung, die eine Verspätung des ICE von 24 Minuten zur Folge hatte.