Berlin – Spandau (ots)
In der Nacht zum Samstag nahm die Bundespolizei zwei Männer vorläufig fest, die einen abgestellten Zug mit Graffiti besprühten.
Gegen Mitternacht informierte ein Triebfahrzeugführer die Bundespolizei über zwei Personen, die dabei waren, einen Zug in einer Zugbildungsanlage im Bezirk Spandau zu besprühen.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten das Duo nach einer kurzen Flucht im unmittelbaren Umfeld stellen, vorläufig festnehmen und zur weiteren Bearbeitung zur Dienststelle mitnehmen. Bei den Männern wurden Farbanhaftungen an den Händen festgestellt. Eine Durchsuchung des Nahbereichs ergab, dass die etwa 19 m² großen Graffiti an dem abgestellten Zug sowie Sprayer-Utensilien gefunden wurden, die von den Beamten als Beweismittel sichergestellt wurden.
Ermittlungen und Durchsuchungen
Die Einsatzkräfte führten bei dem 22-jährigen niederländischen Staatsbürger und dem 26-jährigen deutschen Staatsangehörigen, der bereits polizeilich bekannt ist, staatsanwaltschaftlich angeordnete Wohnungsdurchsuchungen durch. Dabei wurden Mobiltelefone, Kameras, Speichermedien und Skizzen entdeckt und sichergestellt.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs gegen die beiden Männer ein. Zudem wurden die beiden zuvor in einem anderen Fall, vier Graffiti-Sprayer auf frischer Tat gestellt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer an ihre jeweiligen Wohnadressen entlassen.
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