Am Montagmorgen wurde eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn am S-Bahnhof Südende in Berlin von zwei jungen Männern angegriffen und bedroht. Die Bundespolizei konnte die flüchtigen Täter kurz darauf festnehmen. Die Vorfälle ereigneten sich nach einer verbalen Auseinandersetzung, bei der die Männer sich weigerten, einem Hausverbot nachzukommen.
Key Takeaways
- Eine Bahnmitarbeiterin wurde am S-Bahnhof Südende tätlich angegriffen und beleidigt.
- Zwei junge Männer, 19 und 20 Jahre alt, wurden festgenommen.
- Die Täter sind afghanischer und syrischer Staatsangehörigkeit.
- Die verletzte Mitarbeiterin wurde zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Der Vorfall am S-Bahnhof Südende
Der Angriff ereignete sich gegen 9:15 Uhr, als zwei Männer in eine verbale Auseinandersetzung mit einer Sicherheitsstreife der Deutschen Bahn gerieten. Die Situation eskalierte, als die Männer sich weigerten, ein gegen sie ausgesprochenes Hausverbot zu befolgen. Daraufhin sollen sie die 35-jährige Bahnmitarbeiterin attackiert haben.
Brutale Eskalation und Flucht
Nach Berichten zufolge bedrohte einer der Männer die Frau verbal während eines Gerangels. Der andere Täter soll sie anschließend gegen eine Brüstung gestoßen und beleidigt haben. Als die Bahnmitarbeiterin ankündigte, Pfefferspray einzusetzen, schlug einer der Angreifer ihr gegen den Kopf. Beide Täter flohen anschließend vom Tatort.
Festnahme und Ermittlungen
Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei leiteten umgehend eine Fahndung nach den flüchtigen Angreifern ein. Anhand von Personenbeschreibungen konnten die beiden Tatverdächtigen, ein 19-jähriger afghanischer und ein 20-jähriger syrischer Staatsangehöriger, am Bahnhof Berlin Südkreuz vorläufig festgenommen werden. Die Bahnmitarbeiterin erkannte die jungen Männer eindeutig wieder.
Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Bedrohung, Körperverletzung, gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung gegen die beiden Festgenommenen. Der 20-jährige Syrer ist der Polizei bereits bekannt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer auf freien Fuß gesetzt.
Verletzte Mitarbeiterin und Unterstützungsangebot
Die 35-jährige Bahnmitarbeiterin klagte über Schmerzen und wurde zur medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Den Beamtinnen und Beamten unterbreiteten ihr ein Beratungs- und Unterstützungsangebot durch die Anlaufstelle "Gewalt gegen Frauen" am Berliner Ostbahnhof.