Ein 37-jähriger Deutscher sitzt nach einem brutalen Angriff auf drei Reisende am S-Bahnhof Messe-Süd in Untersuchungshaft. Die Tat ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Sonntags, als der Mann unvermittelt eine 75-jährige Frau attackierte und anschließend auch ihre beiden Begleiter verletzte, die versuchten zu helfen. Der Täter konnte später gefasst werden.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein 37-jähriger Deutscher wurde festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft.
- Drei ecuadorianische Staatsangehörige wurden bei dem Angriff verletzt.
- Die Tat ereignete sich am S-Bahnhof Messe-Süd in den frühen Morgenstunden.
Der Vorfall
In der Nacht zu Sonntag kam es am S-Bahnhof Messe-Süd zu einem brutalen Übergriff. Gegen 3:30 Uhr soll ein Mann einer älteren Frau unvermittelt gegen den Kopf getreten und sie anschließend mehrfach geschlagen haben. Als ihre beiden Begleiter eingriffen, um zu helfen, wurden auch sie attackiert und verletzt. Der Täter flüchtete anschließend mit der S-Bahn.
Festnahme und Ermittlungen
Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei trafen die drei ecuadorianischen Staatsangehörigen am Tatort an. Durch die Auswertung von Videoaufnahmen gelang es der Polizei Brandenburg, den mutmaßlichen Täter, einen 37-jährigen Deutschen, in einer S-Bahn am Bahnhof Erkner zu identifizieren und vorläufig festzunehmen. Er wurde der Bundespolizei zur weiteren Bearbeitung übergeben. Die Staatsanwaltschaft Berlin ordnete eine Blutentnahme an.
Verletzungen und Folgen
Die 75-jährige Frau erlitt durch den Angriff eine Kopfplatzwunde und mehrere Hämatome. Rettungskräfte versorgten die 28-jährige und den 33-jährigen Begleiter vor Ort. Die schwerer verletzte 75-Jährige wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Rechtliche Konsequenzen
Die Bundespolizei hat Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und der Körperverletzung gegen den polizeibekannten Mann eingeleitet. Nach seiner vorläufigen Festnahme wurde er in einen Polizeigewahrsam gebracht. Ein Haftrichter ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft an.