Am Sonntagmorgen hat die Bundespolizei in Berlin-Charlottenburg einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, schlafenden Reisenden Handys gestohlen zu haben. Der Mann, ein moldauischer Staatsbürger, wurde bei einer präventiven Kontrolle im Bahnhof Jungfernheide angetroffen. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks wurden zwei Mobiltelefone und Bargeld sichergestellt, eines der Handys war in Aluminiumfolie eingewickelt.
Key Takeaways
- Ein 46-jähriger moldauischer Staatsbürger wurde wegen Diebstahls und Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz festgenommen.
- Zwei gestohlene Mobiltelefone und 50 Pesos wurden sichergestellt und den rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben.
- Der Festgenommene wies eine Atemalkoholkonzentration von 1,39 Promille auf.
- Es wird die Vorführung des polizeibekannten Mannes zur Beantragung von Untersuchungshaft geprüft.
Präventive Kontrolle führt zur Festnahme
Die Bundespolizei führte am Sonntagmorgen im Bahnhof Jungfernheide eine präventive Kontrolle durch. Dabei fiel den Einsatzkräften ein augenscheinlich alkoholisierter Mann auf. Bei der Überprüfung seines Rucksacks wurden zwei ausgeschaltete Mobiltelefone entdeckt. Eines der Geräte war auffällig in Aluminiumfolie eingewickelt, was den Verdacht auf Diebstahl verstärkte.
Ermittlungen und Rückgabe der gestohlenen Gegenstände
Die anschließende Überprüfung der Mobiltelefone bestätigte den Diebstahlverdacht. Die Bundespolizei konnte die rechtmäßigen Eigentümer der Geräte, einen mexikanischen und einen türkischen Staatsbürger, ermitteln und ihnen ihre Handys aushändigen. Auch die 50 Pesos, die bei dem Tatverdächtigen gefunden wurden, konnte dem mexikanischen Reisenden zurückgegeben werden.
Verdacht des besonders schweren Falls und Aufenthaltsrecht
Gegen den 46-jährigen moldauischen Staatsangehörigen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls sowie des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Da sich der Mann unerlaubt im Bundesgebiet aufhielt, wird zusätzlich wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt. Der Mann ist der Polizei bereits bekannt. Es ist geplant, ihn im Laufe des Montags einem Haftrichter vorzuführen, um die Anordnung von Untersuchungshaft zu erwirken.