22.12.2025 – 10:32
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Kleve – Kempen – Straelen – Elmpt – Weeze – Emmerich (ots)
Am Sonntagabend, dem 21. Dezember 2025, führte die Bundespolizei Kontrollen bei Fahrgästen eines Reisebusses auf der Bundesautobahn 40 in der Nähe von Straelen durch. Unter den überprüften Personen befand sich ein 56-jähriger Ukrainer, dessen Angaben in den polizeilichen Datenbeständen eine laufende Fahndung durch die Staatsanwaltschaft Cottbus enthüllten. Das Amtsgericht Cottbus hatte ihn wegen Steuerhinterziehung zu einer Geldstrafe von 110 Tagessätzen zu je 60 Euro verurteilt, alternativ drohten ihm 55 Tage Freiheitsstrafe. Angesichts seiner Zahlungsunfähigkeit über die Gesamtsumme von 6684,50 Euro (einschließlich Verfahrenskosten) brachte die Bundespolizei ihn nach Abschluss all ihrer Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt Willich.
Haftbefehle an zwei weiteren Tagen vollstreckt
Bereits am Tag zuvor, am 20. Dezember 2025, vollstreckte die Bundespolizei gleich zwei Haftbefehle. Am Samstagvormittag kontrollierten die Beamten einen 29-jährigen Ukrainer bei Elmpt, nachdem dieser aus den Niederlanden ins Bundesgebiet eingereist war. Bei der Überprüfung seiner Identität stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin vorlag. Im Jahr 2020 hatte das Landgericht Berlin im Zusammenhang mit einem besonders schweren Diebstahl einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn ausgestellt. Der Gesuchte wurde von der Bundespolizei verhaftet und am nächsten Tag dem zuständigen Richter des Amtsgerichts Krefeld vorgeführt.
Kontrollen am Flughafen Niederrhein
Nur wenige Stunden später kontrollierte die Bundespolizei Fluggäste eines Fluges aus Zagreb am Flughafen Niederrhein. Bei dieser Kontrolle wurde festgestellt, dass ein Reisender aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Traunstein gesucht wurde. Im Jahr 2022 hatte das Amtsgericht Rosenheim ihn wegen Missbrauchs von Ausweispapieren zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 10 Euro verurteilt, alternativ drohten ihm 59 Tage Freiheitsstrafe. Der Gesuchte konnte die geforderte Geldsumme von 667,50 Euro (einschließlich Verfahrenskosten) entrichten, um eine Freiheitsstrafe abzuwenden, und setzte seine Reise im Anschluss fort.
Festnahme eines weiteren Gesuchten
Bereits am Freitagabend, dem 19. Dezember 2025, überprüfte die Bundespolizei einen 31-jährigen Kroaten als Passagier eines Reisebusses auf der Autobahn 3 in der Nähe von Emmerich – Elten. Hierbei stellte sich heraus, dass gegen ihn eine Festnahme aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Münster vorlag. Das Amtsgericht Bocholt hatte ihn zu einer Geldstrafe von 35 Tagessätzen zu je 50 Euro verurteilt, alternativ hätte er 16 Tage Freiheitsstrafe absitzen müssen. Da der Gesuchte angab, die Geldsumme nicht aufbringen zu können, wurde er von der Bundespolizei verhaftet und nach Abschluss aller Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt Kleve gebracht.
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