Altenburg/Görlitz (ots)
In der Innenstadt von Görlitz kam es gestern zu einem dramatischen Vorfall, als ein Mehrfamilienhaus einstürzte. Seit 18 Uhr ist das Technische Hilfswerk (THW) vor Ort im Einsatz. Der Ortsverband Görlitz war sofort mobilisiert und arbeitet mit Hochdruck. Mehrere Fachgruppen für Ortung und Räumung aus dem Landesverband Sachsen, Thüringen wurden umgehend alarmiert. Zudem sind ein Baufachberater und ein Trupp für das Einsatzstellensicherungssystem (ESS) im Einsatz. In Kürze wird Unterstützung aus den Landesverbänden Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Bayern im Bereich Ortung eintreffen. Aktuell sind etwa 45 THW-Kräfte im Einsatz.
Drei Personen werden derzeit vermisst, und die Trümmer werden mit Wärmebildkameras durch die technische Ortung durchsucht. Zur Sicherung der umliegenden Gebäude werden Sensoren eingesetzt, was durch den Baufachberater und den ESS-Trupp erfolgt. Insgesamt wurden zehn Häuser evakuiert. Zudem besteht eine Gefahr durch austretendes Gas. Zu Beginn war der Zugang zur Einsatzstelle nicht möglich. Die Lage bleibt weiterhin unübersichtlich und dynamisch. Die Einsatzkräfte sind hohen psychischen Belastungen ausgesetzt, weshalb ein Einsatznachsorgeteam (ENT) eingeplant ist.
Mit Stand heute um 8:00 Uhr sind die Ortsverbände Bautzen, Dresden, Görlitz, Kamenz, Reichenbach, Zittau und Zwickau im Einsatz. Ein Ende der Maßnahmen ist derzeit nicht in Sicht.
Weitere Informationen zu den Einsatzeinheiten des Technischen Hilfswerks sind auf den folgenden Links zu finden:
Rückfragen bitte an:
THW Landesverband Sachsen, Thüringen
Andrea Wirth
Telefon: 03447/5684-50
Mobil: 0173/4701606
E-Mail: presse.lvsnth@thw.de
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