Am Samstagabend fand auf dem Betzenberg ein mit Spannung erwartetes Fußballspiel zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Hertha BSC Berlin statt. Vor 48.555 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion endete die Partie mit einem knappen 0:1-Sieg für die Berliner Gäste. Die Polizei zog nach dem Spiel eine Bilanz, die von Pyrotechnik und vereinzelten Zwischenfällen geprägt war, aber insgesamt von einem überwiegend friedlichen Verlauf sprach.
Key takeaways
- Rund 48.555 Zuschauer verfolgten das Spiel im Fritz-Walter-Stadion.
- 3.609 Hertha-Fans reisten an und wurden von der Polizei zum Stadion begleitet.
- Pyrotechnik wurde sowohl bei einem Fanmarsch als auch im Stadion gezündet.
- Es kam zu mehreren Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Polizeibeamte.
- Zwei Fanschals wurden gestohlen.
- Der Elf-Freunde-Kreisel musste aufgrund von Fanbewegungen gesperrt werden.
- Die Polizei wurde durch Kräfte verschiedener Präsidien und der Bundespolizei unterstützt.
Fanaktivitäten und Zwischenfälle
Bereits am Nachmittag versammelten sich etwa 4.000 Anhänger des 1. FC Kaiserslautern zu einem Fanmarsch vom St.-Martins-Platz zum Stadion. Sowohl während dieses Marsches als auch im Stadion kam es auf beiden Seiten zum Abbrennen von Pyrotechnik. Die Polizei hat hierzu Strafverfahren eingeleitet und die Ermittlungen aufgenommen.
Darüber hinaus registrierte die Polizei mehrere Strafanzeigen. Diese bezogen sich auf Körperverletzungen, Beleidigungen, Sachbeschädigungen und Widerstand gegen Polizeibeamte. Zudem wurden zwei Fälle von Diebstahl gemeldet, bei denen Fanschals entwendet wurden.
Verkehrsmanagement und Polizeieinsatz
Die eingesetzten Polizeikräfte konnten Verkehrsbehinderungen vor und nach dem Spiel auf ein Mindestmaß reduzieren. Allerdings war eine längerfristige Sperrung des Elf-Freunde-Kreisels unumgänglich, bedingt durch den Fanmarsch sowie die An- und Abreise der Fangruppen.
Das Polizeipräsidium Westpfalz erhielt Unterstützung von Kräften der Bundespolizei, des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik, der Polizeipräsidien Mainz und Rheinpfalz sowie des Landespolizeipräsidiums Saarland. Zur Überwachung des Verkehrsflusses kamen auch Drohnen der Landespolizei zum Einsatz.
Die Polizei bedankte sich abschließend bei den Anhängern beider Vereine für einen insgesamt überwiegend friedlichen Verlauf der Veranstaltung.