Bundespolizeiinspektion Chemnitz: Feststellungen am Grenzübergang Reitzenhain
Am 19. Mai 2026 um 15:30 Uhr führten Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz Kontrollen am Grenzübergang in Reitzenhain durch. Dabei wurde ein 49-jähriger slowenischer Staatsbürger überprüft. Im Rahmen dieser Kontrolle stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort vorlag. Der Mann war zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen oder einer Geldstrafe von über 900 EUR verurteilt worden. Er konnte die geforderte Summe begleichen und setzte seine Reise fort.
Festnahme einer ungarischen Staatsbürgerin
Für eine 32-jährige ungarische Staatsangehörige endete die Einreisekontrolle am selben Grenzübergang in der Nacht zum 20. Mai 2026 um 00:20 Uhr in der Justizvollzugsanstalt Chemnitz. Auch gegen sie lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Chemnitz vor, der auf einen Diebstahl zurückzuführen war. Da sie die geforderte Geldstrafe von über 1000 EUR nicht aufbringen konnte, wurde sie von den Beamten in die JVA Chemnitz gebracht, wo sie eine Ersatzfreiheitsstrafe von 45 Tagen antreten muss.
Kontrolle eines LKW-Fahrers
Um 03:30 Uhr wurde ein 56-jähriger LKW-Fahrer mit aserbaidschanischer Staatsangehörigkeit kontrolliert. Bei dieser Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen ihn eine Fahndungsnotierung zur Einreiseverweigerung wegen Tötungsabsichten gegenüber seiner Tochter in Frankreich vorlag. Der Mann wurde daraufhin nach Tschechien zurückgewiesen.
Für weitere Informationen steht die Bundespolizeiinspektion Chemnitz zur Verfügung:
- Telefon: 0371 4615-105
- E-Mail: bpoli.chemnitz.presse@polizei.bund.de
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