Am frühen Samstagmorgen wurden am S-Bahnhof Ahrensfelde drei junge Männer von der Bundespolizei festgenommen. Sie hatten zuvor einen schlafenden Reisenden in einer S-Bahn der Linie 7 bestohlen und dabei ein Portemonnaie sowie Bargeld entwendet. Bei der Durchsuchung der Festgenommenen wurden weitere gestohlene Gegenstände sichergestellt, darunter ein als gestohlen gemeldetes Smartphone.
Key Takeaways
- Zwei Jugendliche und ein Heranwachsender festgenommen.
- Tat ereignete sich in einer S-Bahn der Linie 7 am S-Bahnhof Ahrensfelde.
- Gestohlen wurden Portemonnaie, Bargeld und ein Smartphone.
- Ein Festgenommener muss sich zusätzlich wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten.
Festnahme auf frischer Tat
Die Bundespolizei war am Samstagmorgen mit zivilen Kräften am S-Bahnhof Ahrensfelde im Einsatz. Gegen 5:15 Uhr beobachteten die Beamten, wie drei Personen, die offensichtlich noch jugendlich waren, einen schlafenden Fahrgast in einer abgestellten S-Bahn der Linie 7 durchsuchten. Sie entwendeten ihm dabei sein Portemonnaie und Bargeld.
Die Einsatzkräfte griffen umgehend zu und nahmen die drei Verdächtigen, einen 15-Jährigen, einen 16-Jährigen und einen 19-Jährigen, vorläufig fest. Bei der anschließenden Durchsuchung der jungen Männer fanden die Beamten nicht nur die gestohlenen Geldkarten und das Bargeld, sondern auch ein Smartphone bei dem 15-Jährigen. Dieses war im Oktober desselben Jahres als gestohlen gemeldet worden.
Ermittlungen und Hintergründe
Die Bundespolizei hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls gegen die drei Festgenommenen eingeleitet. Bei den beiden 15 und 16 Jahre alten Tätern handelt es sich um moldauische Staatsangehörige, die der Polizei bereits bekannt sind. Der 19-jährige Tatverdächtige ist ukrainischer Staatsbürger.
Darüber hinaus muss sich der 15-jährige Tatverdächtige wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten, da er sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielt. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die drei Personen wieder auf freien Fuß gesetzt.