Am Samstagabend kam es am Bahnhof Landsberger Allee in Berlin zu einer brutalen Auseinandersetzung, bei der ein Mann mit einem abgebrochenen Flaschenhals attackiert wurde. Der mutmaßliche Täter, ein 29-jähriger Syrer, wurde noch vor Ort festgenommen. Nach einer richterlichen Anordnung befindet er sich nun in Untersuchungshaft.
Key Takeaways
- Ein Streit auf einem S-Bahnsteig eskalierte zu einem Angriff mit einem Glasflaschenhals.
- Das Opfer erlitt Verletzungen an Hand und Oberkörper.
- Der Tatverdächtige war alkoholisiert und hatte zudem Betäubungsmittel und eine gestohlene Geldbörse bei sich.
- Der Täter wurde nach richterlicher Entscheidung in Untersuchungshaft genommen.
Der Vorfall am Bahnhof Landsberger Allee
Die Bundespolizei nahm am Samstagabend einen 29-jährigen Mann fest, der auf dem S-Bahnsteig des Bahnhofs Landsberger Allee einen anderen Reisenden mit einem abgebrochenen Flaschenhals angegriffen haben soll. Der Vorfall ereignete sich gegen 22 Uhr, als die beiden Männer offenbar in einen Streit gerieten.
Brutale Eskalation und Verletzungen
Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der Angreifer eine Glasflasche auf das spätere Opfer geworfen haben. Anschließend soll er mit dem zerschlagenen Flaschenhals zugestochen und dabei die linke Hand sowie den Oberkörper des 33-jährigen Mannes verletzt haben. Rettungskräfte brachten das verletzte Opfer zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Festnahme und Beweismittel
Einsatzkräfte der Polizei Berlin und der Bundespolizei waren schnell vor Ort und nahmen den 29-jährigen syrischen Staatsangehörigen fest. Bei der Durchsuchung des Mannes stellten die Beamten den abgebrochenen Flaschenhals als Beweismittel sicher. Darüber hinaus fanden sie eine geringe Menge Betäubungsmittel und eine zuvor entwendete Geldbörse, die ebenfalls als Beweismittel eingezogen wurden.
Alkohol und weitere Delikte
Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Tatverdächtigen einen Wert von 1,47 Promille. Die Staatsanwaltschaft Berlin ordnete zudem eine Blutentnahme an. Gegen den polizeibekannten Mann leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Unterschlagung und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.
Untersuchungshaft
Nach der vorläufigen Festnahme und der Vernehmung wurde der 29-Jährige in einen Polizeigewahrsam gebracht. Am darauffolgenden Tag ordnete ein Haftrichter die Untersuchungshaft an. Der Mann muss sich nun den Konsequenzen seiner Tat stellen.