Am Montagabend kam es im Berliner Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg zu einem gefährlichen Zwischenfall im Bahnverkehr. Eine S-Bahn der Linie 7 musste eine Schnellbremsung einleiten, da sich ein Mann im Gleisbereich zwischen den Bahnhöfen Ostkreuz und Warschauer Straße aufhielt. Der Vorfall führte zu polizeilichen Ermittlungen und der Sicherstellung einer Waffe.
Key Takeaways
- Ein Mann befand sich im Gleisbereich zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße.
- Eine S-Bahn der Linie 7 musste eine Schnellbremsung einleiten.
- Der Mann trug eine Schreckschusswaffe bei sich.
- Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Verstoß gegen das Waffengesetz.
Gefährlicher Einsatz im Gleisbereich
Der Vorfall ereignete sich gegen 18:30 Uhr. Der Triebfahrzeugführer einer S-Bahn der Linie 7 bemerkte den Mann im Gleisbereich und reagierte umgehend mit einer Schnellbremsung, um eine Katastrophe zu verhindern. Nach der Sperrung der Strecke begleiteten Mitarbeiter der Deutschen Bahn den Mann aus dem Gefahrenbereich.
Festnahme und Waffenfund
Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei trafen vor Ort ein und übernahmen die Situation. Bei der Durchsuchung des 38-jährigen polnischen Staatsangehörigen stellten die Beamten eine Schreckschusswaffe mit leerem Magazin sicher. Der Mann ist der Polizei bereits bekannt.
Ermittlungen und Freilassung
Die Bundespolizei hat die Waffe sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 38-Jährige auf freien Fuß entlassen.