In Witten, Nordrhein-Westfalen, wurden zwei Kinder im Alter von 9 und 13 Jahren sowie ihre 38-jährige Mutter Opfer eines Messerangriffs. Der 13-jährige Junge erlag kurz nach der Attacke seinen schweren Verletzungen, während die Neunjährige und ihre Mutter mit gravierenden Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert wurden. Verdächtigt wird der deutsche Vater der Kinder.
Die Polizei nahm den Mann etwa 100 Meter vom Tatort entfernt an einer Straße fest. Ein Augenzeuge berichtete:
„Seine Hände waren blutverschmiert. Er lag, von zwei Polizisten bewacht, gefesselt auf dem Boden.“
Bei der Tatwaffe handelt es sich um ein sichergestelltes Messer.
Rettungskräfte und ein Notarzt versuchten noch vor Ort, den Jungen zu reanimieren, jedoch kam jede Hilfe zu spät: Er starb im Rettungswagen.
Die Ermittlungen der Mordkommission wurden aufgrund des Tötungsdelikts eingeleitet. Ein Polizeisprecher erklärte:
„Es begann heute mit einer Auseinandersetzung im häuslichen Umfeld, die sich auf die Straße verlagerte.“
Mehrere Anwohner wurden Zeugen des Verbrechens. Derzeit werden 20 Zeugen von Notfallseelsorgern betreut.
Das Motiv für die Tat ist bislang unklar, die Spurensicherung ist am Tatort aktiv. Eine Nachbarin äußerte sich betroffen:
„Ich bin völlig geschockt, die Familie machte immer einen so glücklichen Eindruck.“
In einem ähnlichen Fall wurde ein Mann zu neun Jahren Haft nach einem tödlichen Streit um eine Zigarette verurteilt.
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