In einer feierlichen Zeremonie in der Sport- und Kongresshalle Güstrow wurden heute 251 Nachwuchskräfte der Polizei Mecklenburg-Vorpommern vereidigt. Diese neuen Beamten treten ihren Dienst im mittleren und gehobenen Polizeivollzugsdienst an und haben sich dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Rechtsstaatlichkeit verschrieben.
Key Takeaways
- 251 neue Polizeianwärterinnen und -anwärter wurden vereidigt.
- 135 Anwärter beginnen die zweijährige Ausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst.
- 116 Nachwuchskräfte starten ein dreijähriges Bachelorstudium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst.
- Der Jahrgang umfasst 68 Frauen (27%).
- 19 Anwärter stammen aus anderen Bundesländern.
Ein Bekenntnis für Sicherheit und Rechtsstaat
Innenstaatssekretär Dr. Christian Frenzel hob in seiner Ansprache die Bedeutung des Berufs hervor. Er betonte, dass die Entscheidung für den Polizeiberuf ein bewusstes Bekenntnis zu einer anspruchsvollen Aufgabe sei, die die Chance biete, für die Polizei und die Menschen im Land Bedeutendes zu bewirken. "Wer dazu beiträgt, Sicherheit zu schaffen und die Grundwerte unseres Rechtsstaats zu schützen, übernimmt Verantwortung, die weit über den einzelnen Dienst hinausreicht", so Frenzel. Er appellierte an den Mut der Anwärter, in schwierigen Situationen Entscheidungen zu treffen, anderen zu helfen und klar für Demokratie und Rechtsstaat einzustehen.
Der neue Jahrgang im Detail
Der aktuelle Jahrgang setzt sich aus 135 Anwärterinnen und Anwärtern für den mittleren Polizeivollzugsdienst und 116 Studierenden für den gehobenen Polizeivollzugsdienst zusammen. Unter den insgesamt 251 Berufsanfängern sind 68 Frauen, was einem Anteil von 27 Prozent entspricht. Das Durchschnittsalter der Ausbildungsanfänger liegt bei 19 Jahren, während die Studienanfänger im Durchschnitt 20 Jahre alt sind. Bemerkenswert ist auch, dass 19 der neuen Beamten (7,5 %) nicht aus Mecklenburg-Vorpommern stammen, sondern aus Bundesländern wie Berlin, Brandenburg, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.
Die Fachhochschule als Ausbildungszentrum
Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist das zentrale Ausbildungszentrum für die Polizei. Derzeit studieren oder absolvieren 1.088 Personen eine Ausbildung oder Weiterqualifizierung an der Hochschule, davon 563 im Fachbereich Polizei. Die Fachhochschule dient zudem als wichtige Tagungs- und Fortbildungsstätte für den öffentlichen Dienst im Land und ist mit 216 Beschäftigten ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.
Mit ihrem Diensteid verpflichteten sich die 251 Nachwuchskräfte, ihren Dienst künftig im Sinne der Bürgerinnen und Bürger sowie der rechtsstaatlichen Grundordnung auszuüben.