02.01.2026 – 12:30
Bundespolizeiinspektion Rostock
Rostock (ots)
Am Zentralen Omnibusbahnhof in Rostock kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei heute Morgen einen 19-jährigen Mann, der ohne gültige Ausweisdokumente in einem Fernreisebus unterwegs war. Zudem lag ein Einreiseverbot gegen die Person vor.
Der Eritreer gab an, von Frankreich über Berlin nach Rostock gereist zu sein. Er konnte keine Fahrkarten vorlegen, und auch der Busfahrer bestätigte, dass er den Passagier nicht kannte.
Die Beamten nahmen den Mann zur Dienststelle mit, wo seine Identität durch einen Fingerabdruckabgleich festgestellt wurde. Dabei ermittelten sie sechs Alias-Namen sowie mehrere Fahndungsnotierungen aus unterschiedlichen Staatsanwaltschaften zur Aufenthaltsermittlung, zusätzlich zum bestehenden Einreiseverbot. Ein Vermerk ergab, dass der Mann zuvor in Schweden aufgehalten hatte.
Infolgedessen leitete die Bundespolizeiinspektion Rostock Ermittlungen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts ein.
Nach Rücksprache mit den schwedischen Behörden wurde das dortige Aufenthaltsrecht des Mannes bestätigt. Daraufhin erfolgte die Abschiebung nach Schweden auf dem Seeweg.
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