Die Angehörigen sind erschüttert über den tragischen Vorfall am Wandlitzsee, der sich nördlich von Berlin ereignete. Ein 29-jähriger Mann wurde am Sonntagabend leblos im Wasser aufgefunden. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären.
Nach ersten Erkenntnissen fiel der Mann am Sonntagnachmittag gegen 17.30 Uhr von einem Stand-up-Paddleboard ins Wasser und tauchte nicht mehr auf. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass der Mann nicht allein auf dem Board war, was Fragen zur möglichen Unterstützung aufwirft.
Umfangreiche Suchaktion eingeleitet
Aufgrund des Vorfalls wurde ein großes Aufgebot an Einsatzkräften mobilisiert. Dazu zählten ein Rettungshubschrauber mit Wärmebildkamera sowie eine Unterwasserdrohne der Feuerwehr, die zur Suche eingesetzt wurde. Kurz nach 20.00 Uhr entdeckte die Drohne die leblosen Überreste des Mannes im Wasser. Die Feuerwehr führte daraufhin die Bergung durch.
Seelsorger waren vor Ort, um die Angehörigen des Verstorbenen zu unterstützen. Ob es sich bei den Angehörigen um Kinder des Mannes handelte, wurde von den Beamten nicht näher spezifiziert. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, um die genauen Umstände des Todes zu klären.
Unklarheiten zum Stand-up-Paddleboard
Es bleibt unklar, ob das Stand-up-Paddleboard ausgeliehen oder im Privatbesitz des Mannes war. Der örtliche Verleiher erklärte, dass Nutzer beim Mieten die Geschäftsbedingungen akzeptieren müssen, die unter anderem verlangen, dass der Mieter in der Lage sein muss, zu schwimmen und sich mindestens zehn Minuten über Wasser zu halten.
Der Wandlitzsee, an dem der Vorfall stattfand, liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Berlin und ist bekannt als ehemaliger Wohnort führender Persönlichkeiten der DDR.
Quellen: Focus, rbb24
Bildquelle: Marco Kahlund, (Benutzer:mk-sl) / Mk-sl at German Wikipedia via Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0 de)