Eine tragische Nachricht erreicht Rheinland-Pfalz: Prof. Dr. Rainer Salfeld (66), der Gründer und Geschäftsführer der Artemed-Kliniken, kam am Samstag bei einem Flugzeugabsturz in Limburgerhof ums Leben. Bei dem Unglück starb auch ein 60-jähriger Berufspilot, der häufig mit Salfeld geflogen war.
In einer offiziellen Mitteilung der Artemed Gruppe heißt es:
„Mit großer Bestürzung bestätigt die Artemed Gruppe, dass ihr geschäftsführender Direktor Prof. Dr. Rainer Salfeld am Samstag, den 16. Mai 2026, infolge eines tragischen Flugzeugunglücks ums Leben gekommen ist. Auch der zweite Insasse, ein langjähriger fliegerischer Wegbegleiter und Berufspilot, verstarb bei dem Unfall. Die genauen Umstände des Unglücks sind derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen.“
Das Unglück ereignete sich gegen 11:30 Uhr über einem Wohngebiet an der Max-Planck-Straße am Rand der Gemeinde. Nach ersten Informationen soll das Propellerflugzeug der Marke North American Aviation (Modell T-28 Trojan) in der Luft explodiert sein.
Das Ziel des Fluges war offenbar Oberpfaffenhofen in Bayern. Es handelte sich um einen privaten Flug. Die genauen Ursachen des Unglücks sind noch unklar, und die Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben bereits die Ermittlungen aufgenommen. Trümmerteile des Flugzeugs stürzten laut Polizei „im größeren Umkreis der Absturzstelle“ zu Boden. Eine Passantin (66) wurde leicht verletzt, als sie vor den herabfallenden Teilen flüchtete.
Die Artemed Gruppe betreibt insgesamt 19 Kliniken und beschäftigt mehr als 10.000 Mitarbeiter. Jährlich werden über 150.000 stationäre und rund 300.000 ambulante Patienten versorgt, wobei ein Jahresumsatz von über einer Milliarde Euro erzielt wird.
Prof. Dr. Salfeld lebte mit seiner Frau und den drei gemeinsamen Kindern in Pöcking am Starnberger See.
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