Ein 40-jähriger Mann wurde am Freitagnachmittag in einem Regionalexpress zwischen Neustrelitz und Neubrandenburg von Bundespolizisten festgenommen. Der Grund für die Festnahme war ein Haftbefehl, da er wiederholt nicht zu Gerichtsterminen erschienen war. Der Mann wurde anschließend einer Justizvollzugsanstalt zugeführt.
Key Takeaways
- Ein 40-jähriger Mann wurde in einem Zug festgenommen.
- Grund war ein Haftbefehl wegen Nichterscheinens zu Hauptverhandlungen.
- Der Mann war wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gesucht.
- Er wurde nach richterlicher Vorführung in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Festnahme im Zug
Bundespolizisten kontrollierten am Freitagnachmittag (31. Oktober 2025) auf der Bahnstrecke von Neustrelitz nach Neubrandenburg einen 40-jährigen deutschen Staatsangehörigen in einem Regionalexpress. Bei der Überprüfung stellten die Beamten zwei Fahndungen gegen den Mann fest. Zum einen lag ein Vorführhaftbefehl des Amtsgerichts Berlin-Tiergarten vor, da er zweimal nicht zu einer Hauptverhandlung wegen Beleidigung erschienen war. Zum anderen bestand eine weitere Fahndungsnotierung der Polizei Berlin wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Haftrichtervorführung und Haftantritt
Nach Rücksprache mit dem Bereitschaftsrichter am Amtsgericht Neubrandenburg wurde die Haftrichtervorführung für den Mann für Samstagvormittag (1. November 2025) beim Amtsgericht Neubrandenburg angeordnet. Nach der richterlichen Vorführung wurde der aus dem Raum Berlin stammende Mann in eine Justizvollzugsanstalt überführt, um die Haftstrafe anzutreten.