Glätte auf den Straßen im Landkreis Rostock führte am gestrigen Abend zu einer Serie von Verkehrsunfällen, bei denen insgesamt sechs Personen leicht verletzt wurden. Die winterlichen Bedingungen, gepaart mit nicht angepasster Geschwindigkeit und teilweise falscher Bereifung, führten zu gefährlichen Situationen und erheblichen Sachschäden.
Key Takeaways
- Drei witterungsbedingte Verkehrsunfälle ereigneten sich am gestrigen Abend im Landkreis Rostock.
- Insgesamt wurden sechs Personen leicht verletzt.
- Ein PKW überschlug sich bei Strenz, ein weiterer Unfall ereignete sich auf der BAB19.
- Falsche Bereifung trug zu einem weiteren Unfall bei.
- Die Polizei mahnt zur Vorsicht und angepasster Fahrweise bei winterlichen Straßenverhältnissen.
PKW überschlägt sich bei Strenz
Am späten Abend verlor eine 21-jährige Fahrerin auf der L14 nahe Strenz die Kontrolle über ihr Fahrzeug. In einer Kurve kam sie von der Fahrbahn ab und überschlug sich im angrenzenden Graben. Die junge Frau wurde leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Nicht angepasste Geschwindigkeit auf der BAB19
Auf der Autobahn 19 kam es zu einem weiteren glättebedingten Zusammenstoß. Ein 21-jähriger Fahrer verlor auf der Überholspur die Kontrolle über seinen Audi und kollidierte mit dem Heck eines vorausfahrenden Fahrzeugs. Der Audi schleuderte von der Fahrbahn und blieb schließlich im Wildschutzzaun stehen. Neben dem Fahrer wurden vier weitere Insassen des Audi sowie die Fahrerin des anderen Fahrzeugs leicht verletzt. Die Bergungs- und Reinigungsarbeiten führten zu einer Vollsperrung der Autobahn bis in die frühen Morgenstunden. Der Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.
Falsche Bereifung führt zu Kontrollverlust
Ein weiterer Unfall ereignete sich am Westzubringer nach Warnemünde. Eine 39-jährige Fahrerin kollidierte mit der Leitplanke, als sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor. Ursächlich hierfür war offenbar die Tatsache, dass ihr Fahrzeug mit Sommerreifen ausgestattet war, obwohl winterliche Wetterverhältnisse herrschten. Glücklicherweise blieb die Fahrerin unverletzt, das Fahrzeug musste jedoch abgeschleppt werden. Der Sachschaden beträgt hier etwa 3.000 Euro.
Die Polizei weist darauf hin, dass mit sinkenden Temperaturen die Gefahr von Glatteis steigt. Fahrer werden dringend gebeten, ihre Geschwindigkeit zu reduzieren, vorausschauend zu fahren und auf plötzliche Glätte, insbesondere auf Brücken und in Waldgebieten, vorbereitet zu sein. Die Einhaltung der Winterreifenpflicht sowie das Vermeiden von ruckartigen Lenk- und Bremsmanövern sind essenziell für die Sicherheit im Straßenverkehr.