Magdeburg (ots) – Am Montag, den 4. Mai 2026, führte eine Zugbegleiterin im Intercity-Express, der von Berlin nach Köln unterwegs war, eine Ticketkontrolle durch. Um 00:50 Uhr sprach sie ein Paar an, bestehend aus einer 46-Jährigen und einem 44-Jährigen, die beide kein gültiges Ticket für die Fahrt vorweisen konnten. Daraufhin informierte die Kontrolleurin die Bundespolizei.
Die alarmierten Einsatzkräfte trafen mit der Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Magdeburg ein und kümmerten sich um die Situation. Der Triebfahrzeugführer untersagte die Weiterfahrt mit dem Zug. Der 44-Jährige übergab den Beamten seinen irischen Reisepass. Im Gegensatz dazu zeigte sich die 46-Jährige uneinsichtig, weigerte sich, den Zug freiwillig zu verlassen und händigte kein Ausweisdokument aus. Sie musste mit Zwang aus dem Zug begleitet werden.
Auf dem Bahnsteig äußerte die Frau Drohungen gegenüber den Einsatzkräften und wurde daraufhin gefesselt. Während ihrer Durchsuchung leistete die irische Staatsangehörige Widerstand und musste zu Boden gebracht werden. Auf dem Weg zu den Räumlichkeiten der Bundespolizei beleidigte sie die Beamten. Der 44-Jährige erhielt eine Strafanzeige wegen des Erschleichens von Leistungen, während die 46-Jährige zusätzlich wegen Bedrohung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung angezeigt wurde. Diese Vorfälle sind besonders besorgniserregend, da sie in einer Zeit stattfinden, in der wichtige Bahnstrecken gesperrt sind und die Sicherheit der Fahrgäste an erster Stelle stehen sollte.
Rückfragen bitte an:
- Bundespolizeiinspektion Magdeburg
- Telefon: +49 (0) 391-56549-505
- E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de
- http://www.bundespolizei.de
- X: @bpol_pir
Quellen: presseportal
Bildquelle: Shutterstock