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Cheetah Chrome, Gitarrist der Dead Boys, verlässt uns im Alter von 71 Jahren

Cheetah Chrome, Gitarrist der legendären Punkband Dead Boys, ist im Alter von 71 Jahren verstorben. Die Band würdigt ihn als Architekten der Punkrock-Bewegung und betont seinen bleibenden Einfluss auf die Musikszene.

Cheetah Chrome, Gitarrist der Dead Boys, verlässt uns im Alter von 71 Jahren
Joe Mabel via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Ausblick: Die Musikszene trauert um Cheetah Chrome, der als bedeutender Gitarrist der Punkrock-Bands Dead Boys und Rocket From the Tombs in die Geschichte einging. Was als Nächstes zu erwarten ist, sind sicherlich zahlreiche Ehrungen und Rückblicke auf sein Erbe.

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Die Dead Boys haben am Sonntagabend über Instagram den Tod von Cheetah Chrome bekanntgegeben. Er verstarb im Alter von 71 Jahren, ohne dass die Umstände seines Ablebens näher erläutert wurden. In einer emotionalen Botschaft äußerte die Band ihre Trauer: „Wir sind zutiefst betroffen, die Nachricht vom Tod unseres geliebten Freundes und Bandkollegen Cheetah Chrome zu teilen. Cheetah war ein authentisches Original, ein maßgeblicher Einfluss in der Punkrock-Szene. Mit seinen ungestümen Gitarrenriffs und der beeindruckenden Bühnenpräsenz hat er die Musikwelt verändert. Zudem war er ein äußerst freundlicher Mensch, der Rock’n’Roll lebte. Unser tiefstes Beileid gilt seiner Familie, seinen Freunden und den Fans weltweit. Seine Musik wird weiterhin bestehen und künftige Generationen inspirieren. In dieser schweren Zeit bitten wir um Privatsphäre. Gott schütze dich, Cheetah.“

Cheetah Chrome wurde als Eugene Richard O’Connor am 18. Februar 1955 in Cleveland geboren. Im Jahr 1974 trat er der Proto-Punk-Band Rocket From the Tomb bei, die nur eine kurze, aber prägende Karriere hatte. Ihre letzten Auftritte fanden 1975 im Piccadilly Club in Cleveland statt, wo sie unter anderem für Bands wie Television und Patti Smith eröffneten. Trotz ihrer kurzen Laufzeit hinterließ die Gruppe einen bleibenden Eindruck in der Musikszene, was von Kritikern wie Lester Bangs und David Fricke gewürdigt wurde.

Nach der Auflösung von Rocket From the Tomb gründete Chrome die Dead Boys zusammen mit Stiv Bators, Jimmy Zero, Jeff Magnum und Johnny Blitz. Nach ihrem Umzug nach New York City veröffentlichte die Band 1977 ihr Debütalbum „Young, Loud and Snotty“, gefolgt von „We Have Come for Your Children“ im Jahr 1978. Die Dead Boys wurden zu einem festen Bestandteil der New Yorker Punk-Szene und spielten häufig im legendären CBGB, wo sie regelmäßig ausverkaufte Konzerte gaben. Nach der Auflösung der Band im Jahr 1979 widmete sich Chrome verschiedenen Projekten in New York, darunter Auftritte mit den Stilettos und seiner eigenen Band Cheetah Chrome and the Casualties. Er war auch an Ronnie Spectors Debüt-Soloalbum „Siren“ beteiligt.

Im Laufe der Jahre kam es zu mehreren Wiedervereinigungen der Dead Boys, am bemerkenswertesten 2017 anlässlich einer Jubiläumstour zu ihrem 40-jährigen Bestehen, bei der sie ihr Debütalbum neu aufnahmen. Chrome brachte 2003 Rocket From the Tombs mit einer neuen Besetzung zurück, zu der unter anderem David Thomas und Richard Lloyd gehörten. Die Gruppe veröffentlichte die Sammlung „Rocket Redux“ und nahm 2011 das Album „Barfly“ auf, bevor Chrome die Band verließ.

Zusätzlich zu seiner musikalischen Karriere arbeitete Chrome mit Syl Sylvain von den New York Dolls in der Band Batusis zusammen, die 2010 eine EP veröffentlichte. Im selben Jahr erschien seine Autobiografie „Cheetah Chrome: A Dead Boy’s Tale from the Front Lines of Punk Rock“. Später wurde er kreativer Direktor für A&R und für Sonderprojekte bei Plowboy Records, nachdem er nach Nashville gezogen war. 2014 veröffentlichte er sein eigenes Album „Solo“ bei diesem Label.

Cheetah Chrome wird von seinen Kollegen sowohl für seine außergewöhnlichen Gitarrenfähigkeiten als auch für seinen prägenden Einfluss auf die Punkmusik in Erinnerung behalten. Duff McKagan von Guns N’ Roses äußerte: „RIP, lieber Cheetah Chrome. Dein Gitarrenspiel und dein Angriff haben mir sehr viel über ‚Edge‘ und Präzision im Punk und darüber hinaus beigebracht. Dich in den späteren Jahren kennenzulernen, war eine große Ehre. Für immer Dead Boys. Für immer Cheetah Chrome!“


Quellen: au.rollingstone, oor.nl

Bildquelle: Joe Mabel via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.

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