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Einflussreicher Koch Bertrand Grébaut verstorben: Trauer um einen Gastronomie-Pionier

Bertrand Grébaut, der gefeierte Koch hinter dem Michelin-prämierten Restaurant „Septime“ in Paris, ist im Alter von 44 Jahren an Krebs gestorben. Sein Weg von der Graffiti-Kunst zur Gastronomie geprägt von Innovation und Leidenschaft hinterlässt eine bedeutende Lücke in der kulinarischen Szene.

Einflussreicher Koch Bertrand Grébaut verstorben: Trauer um einen Gastronomie-Pionier
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Der Verlust von Bertrand Grébaut, einem der herausragendsten Köche Frankreichs, hinterlässt eine tiefe Trauer in der Gastronomieszene. Im Alter von 44 Jahren erlag er den Folgen einer Krebserkrankung, die ihm im Herbst 2025 diagnostiziert wurde. Diese tragische Nachricht wurde am 2. Juli 2026 veröffentlicht.

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Grébaut spielte eine entscheidende Rolle in der Pariser Gastronomie. 2011 eröffnete er zusammen mit seinem Geschäftspartner Théophile Pourriat das Restaurant „Septime“ im 11. Arrondissement. Das Lokal entwickelte sich rasch zu einem Anziehungspunkt für Feinschmecker und Berühmtheiten. 2014 wurde dem Restaurant unter seiner Leitung ein Michelin-Stern verliehen, was den Besucheransturm noch verstärkte. Zu den prominenten Gästen gehörten auch internationale Stars wie Beyoncé Knowles.

Der Schmerz über Grébauts Tod wird von Pourriat in einem bewegenden Instagram-Beitrag geteilt. Er bezeichnete Grébaut als seinen besten Freund und Partner und würdigte seinen tapferen Kampf gegen die Krankheit. In seinen Gedanken sei er bei Grébauts Lebensgefährtin Tatiana, den gemeinsamen Kindern Anna und Roman sowie seiner Mutter Catherine.

Das „Septime“ war bekannt für sein unkonventionelles Konzept, das sich von der klassischen gehobenen Gastronomie absetzte. Statt auf weiße Tischdecken setzten Grébaut und Pourriat auf polierte Betonböden und rustikale Holztische. Die Speisekarte war bewusst überschaubar gehalten, was maßgeblich zum Erfolg des Lokals beitrug.

Am 5. Dezember 1981 in Paris geboren, war Grébauts Weg in der Gastronomie alles andere als klassisch. Zunächst als Graffiti-Künstler aktiv und mit einem Studium in Grafikdesign, fand er schließlich seine Berufung in der Kochkunst. Ein entscheidender Wendepunkt in seiner Laufbahn war die Freundschaft mit Pourriat, die ihn zu einer gemeinsamen Leidenschaft für gutes Essen führte.

Seine Ausbildung absolvierte Grébaut an der angesehenen Kochschule Ferrandi Paris und sammelte wertvolle Erfahrungen in verschiedenen Küchen, unter anderem im renommierten Drei-Sterne-Restaurant L’Arpège, wo er seine Vorliebe für eine gemüsebetonte Küche entdeckte. Später übernahm er die Küchenleitung im L’Agapé, das ebenfalls unter seiner Führung mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.

Nach einem Aufenthalt in Asien erfüllte Grébaut seinen Traum, ein Restaurant zu schaffen, in dem er selbst gerne essen wollte. Aus dem Erfolg des „Septime“ gingen weitere gastronomische Konzepte hervor, wie die Naturweinbar „La Cave Septime“, die Seafood-Bar „Clamato“ und die Konditorei „Tapisserie“. 2018 eröffneten Grébaut und Pourriat zudem ein Gästehaus in der Region Perche.

Bertrand Grébaut hinterlässt seine Partnerin Tatiana Levha, die gemeinsamen Kinder Anna und Roman sowie seine Mutter Catherine. Pourriat gab bekannt, dass die Betriebe nach einer dreitägigen Trauerpause für die Beisetzung weitergeführt werden.


Quellen: news, falstaff

Bildquelle: depositphotoa

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