Am 19. Mai 2026 wurde König Charles III. fälschlicherweise für tot erklärt, was zu einer erheblichen Verwirrung führte. Der britische Radiosender Radio Caroline gab in der „Barry Marsh Show“ eine vorbereitete Todesmeldung aus, die versehentlich über den Sender ging.
Details zur Panne
Wie aus einem Bericht der britischen Medienaufsichtsbehörde Ofcom hervorgeht, war der Moderator Barry Marsh zum Zeitpunkt der Panne nicht im Studio, sondern von einem anderen Ort aus zugeschaltet. Währenddessen arbeitete ein Mitarbeiter am Studiocomputer und stieß auf die für den Todesfall vorbereiteten Tonaufnahmen. Aus Neugierde spielte er diese ab, wodurch der laufende Stream des Moderators unterbrochen wurde. Die vorbereiteten Todesmeldungen wurden daraufhin über den Sender ausgestrahlt.
Reaktionen auf die Falschmeldung
Die Meldung über den Tod des Königs wurde zunächst verkündet, gefolgt von der britischen Nationalhymne. Nachdem der Mitarbeiter bemerkte, was geschehen war, stoppte er die Aufnahme und verließ in Panik das Studio. Der Moderator selbst war sich des Vorfalls zunächst nicht bewusst. Rund 30 Minuten nach der falschen Todesmeldung entschuldigte sich Barry Marsh schließlich bei den Hörern.
Folgen für den Radiosender
Der Mitarbeiter, der die falschen Aufnahmen abgespielt hatte, erhielt eine Verwarnung von Radio Caroline. Der Sender löschte die Todesmeldungen vom Studiocomputer und speicherte sie auf einem externen Datenträger, um eine Wiederholung des Vorfalls zu verhindern. Ofcom kritisierte, dass eine Meldung von erheblichem öffentlichen Interesse fälschlicherweise ausgestrahlt wurde und erst nach einer halben Stunde richtiggestellt wurde.
König Charles zur Zeit der Falschmeldung
Während die falsche Todesmeldung ausgestrahlt wurde, befand sich König Charles III. in Nordirland, wo er einen dreitägigen Besuch absolvierte. Auch seine Ehefrau, Königin Camilla, war anwesend. Trotz der Verwirrung geht es dem König gut, und er hat sich nach dem Vorfall nicht öffentlich geäußert.
Quellen: stern
Bildquelle: Mark Tantrum via Wikimedia Commons (CC BY 4.0)
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