Der kanadische Schauspieler und Synchronsprecher Peter Cullen, dessen Tod am Mittwoch im Alter von 85 Jahren bekannt gegeben wurde, wurde 1941 in Montreal geboren. Seine Karriere startete er in den 1960er-Jahren als Schauspieler, doch schon bald entdeckte er seine Leidenschaft für das Synchronsprechen. Viele Menschen verbinden seine markante Stimme mit ikonischen Figuren, auch wenn sie möglicherweise nicht mit seinem Aussehen oder seinen Projekten vertraut sind.
In einem offiziellen Statement teilt die Familie mit, dass Cullen friedlich im Kreise seiner Angehörigen verstarb. Sie betont, dass er in den Herzen seiner Freunde und Fans rund um den Globus weiterleben wird. Darüber hinaus appellieren sie, sein Vermächtnis zu würdigen, indem man sich sozial engagiert und mit Integrität, Mitgefühl und Loyalität als Vorbild fungiert.
Nach dem Abschluss der National Theatre School of Canada im Jahr 1963 begann Cullen zunächst als Schauspieler vor der Kamera zu arbeiten. In den späten 1970er-Jahren fand er jedoch seine wahre Bestimmung im Synchronbereich. Zu seinen frühen Arbeiten zählt die Vertonung des Red Skull in der „Spider-Man“-Serie von 1981 sowie die Stimme des Gegenspielers K.A.R.R. in „Knight Rider“. Auch in Joe Dantes „Gremlins“ verlieh er den kleinen Monstern seine unverwechselbare Stimme.
Besonders hervorzuheben sind zwei Charaktere, für die Cullen seit den 1980er-Jahren bekannt ist: der Esel I-Aah aus „Winnie Puuh“ und der Anführer der Transformers, Optimus Prime. Zu seinen letzten Projekten zählt die Synchronisation in Michael Bays „Transformers: Aufstieg der Bestien“ sowie die Rolle des Thaedus in der Superhelden-Serie „Invincible“ auf Amazon Prime Video.
Die traurige Nachricht von seinem Ableben wurde durch seinen Agenten bestätigt, der mitteilte, dass Cullen in seinem Zuhause in Los Angeles verstarb. Konkrete Details zu den Umständen seines Todes sind bislang nicht veröffentlicht worden. Mit seinem bemerkenswerten Erbe hinterlässt Peter Cullen einen bleibenden Eindruck in der Welt des Synchronsprechens und der Unterhaltungsindustrie.
Quellen: filmstarts, kinocheck
Bildquelle: Wang65 via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
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