Am Freitag, nur zwei Wochen nach dem Ableben von König Harald V., verstarb Prinzessin Astrid im Alter von 94 Jahren. Dies teilte der Palast in einer offiziellen Mitteilung mit. Der Verlust der Schwester des ehemaligen Königs markiert einen weiteren Trauerschlag für das norwegische Königshaus.
Chronologischer Rückblick
Der Tod von Astrid folgt auf die am 28. August 2026 stattgefundene Trauerfeier für ihren Bruder, bei der auch sie anwesend war. Der Palast berichtete, dass sie „friedlich entschlafen“ sei. In der Erklärung von König Haakon VIII. wurde zudem bekanntgegeben, dass die Flaggen in Norwegen auf Halbmast gesetzt werden, um Astrid zu gedenken.
Ein Leben im Dienst der Gesellschaft
Astrid, Tochter des verstorbenen Königs Olav V. und seiner Frau Märtha von Schweden, hatte bereits im Alter von 22 Jahren die Rolle der First Lady übernommen. In dieser Funktion setzte sie sich zeitlebens für die Belange der Schwächsten in der Gesellschaft ein. König Haakon betonte in seiner Ansprache:
„Prinzessin Astrid repräsentierte das Königshaus ihr ganzes langes Leben lang mit Herzlichkeit und Pflichtbewusstsein.“
Der letzte Abschied
Ein rührendes Bild zeigt Astrid, wie sie im Rollstuhl vor dem Sarg ihres Bruders saß und sich von ihm verabschiedete. Diese Szene erweckte bei vielen Menschen tiefes Mitgefühl. Der Verlust von Prinzessin Astrid wird im gesamten Königshaus und darüber hinaus als schmerzhaft empfunden.
Gesundheitliche Probleme in den letzten Jahren
In den letzten Jahren litt Astrid unter mehreren gesundheitlichen Schwierigkeiten. Im März dieses Jahres musste sie wegen einer Lungenentzündung ins Krankenhaus, und im Mai erhielt sie einen vorübergehenden Herzschrittmacher. Diese gesundheitlichen Probleme trugen zu ihrem Tod bei.
Fazit und Ausblick
Der Tod von Prinzessin Astrid ist nicht nur ein Verlust für die königliche Familie, sondern wirft auch einen Schatten auf die norwegische Monarchie, die sich erst vor kurzem von König Harald V. verabschieden musste. Die Trauer im Königshaus und bei der Bevölkerung wird weiterhin spürbar bleiben, während die Erinnerung an Astrids Lebenswerk in den Herzen der Menschen lebt.
Quellen: t-online, Merkur
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