Die Namensänderung von Zahara Jolie stellt einen weiteren Aspekt der Trennung zwischen Angelina Jolie und Brad Pitt dar. Die 21-jährige Tochter des ehemaligen Paares hat offiziell den Nachnamen Pitt abgelegt, was in der Familie des Hollywood-Paares nicht ungewöhnlich ist.
Wie mehrere US-Medien berichten, wurde Zaharas Antrag auf Namensänderung von einem Richter genehmigt. Sie trägt nun den Namen Zahara Marley Jolie anstelle von Zahara Marley Jolie-Pitt. Damit reiht sie sich in die Reihe ihrer Geschwister Maddox und Shiloh ein, die ebenfalls bereits den Nachnamen des Vaters abgelegt haben. Zaharas Antrag wurde Ende April eingereicht, nur kurz nach dem Antrag ihres Bruders Maddox, dessen Änderung zwei Wochen zuvor bewilligt wurde.
Angelina Jolie und Brad Pitt haben insgesamt drei leibliche Kinder: Shiloh sowie die Zwillinge Vivienne und Knox. Darüber hinaus sind sie Eltern von drei Adoptivkindern: Maddox, Pax und Zahara. Shiloh war die erste, die im Jahr 2024 an ihrem 18. Geburtstag ihren Nachnamen änderte. Es gibt Berichte, dass auch Vivienne einen Antrag auf Namensänderung gestellt hat, dessen Anhörung für Anfang November geplant ist.
Zaharas Entscheidung überrascht nicht, da sie bereits bei ihrer Abschlussfeier am Spelman College in Atlanta im Mai als Zahara Marley Jolie vorgestellt wurde. Auch in einer Rede, die sie im November 2023 hielt, verwendete sie diesen Namen.
Die Beziehung zwischen Zahara und ihrer Mutter ist eng. Berichten zufolge ist Angelina Jolie häufig an der Seite ihrer Tochter und unterstützt sie dabei, ihre eigene Identität auszuleben. Im September 2023 wurden die beiden bei einer Vorstellung von „Without Blood“ in New York gesichtet.
Gleichzeitig ist bekannt geworden, dass die Kommunikation zwischen Brad Pitt und seinen Kindern derzeit eingeschränkt ist. Die Trennung zwischen Jolie und Pitt fand 2016 statt, als Jolie die Scheidung einreichte und Vorwürfe gegen Pitt erhob, die Handgreiflichkeiten betrafen. Während die Polizei den Vorfall untersuchte, wurden die Ermittlungen gegen Pitt eingestellt. Dies führte zu langwierigen Streitigkeiten über das Sorgerecht und finanzielle Aspekte. Seit Dezember 2024 ist die Scheidung rechtskräftig.
Quellen: n-tv, Focus
Bildquelle: Toglenn via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
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