Das sonnige Wetter könnte für Menschen mit Heuschnupfen sowohl Freude als auch Herausforderungen mit sich bringen. In welchen Regionen ist die Pollenbelastung derzeit besonders hoch?
In den kommenden Tagen wird in vielen Teilen Deutschlands frühlingshaftes, warmes und zunächst trockenes Wetter erwartet. Diese Bedingungen haben direkte Auswirkungen auf den Pollenflug, was viele Allergiker bereits deutlich spüren. Wärme und Sonnenschein fördern das schnelle Reifen der Pollen in den Blüten und begünstigen deren Freisetzung. Zudem bleiben die Pollen in trockener Luft länger in der Atmosphäre und können sich leichter verbreiten. Daher sind die Pollenkonzentrationen an trockenen Frühlingstagen oft sehr hoch. Besonders ausgeprägt sind momentan die Pollen von drei Baumarten, die häufig als Hauptauslöser für Heuschnupfen gelten.
Aktuelle Pollenbelastung durch Eschen- und Birkenpollen
Der Hauptpollenflug der Birke beginnt in Deutschland in der Regel im März und erreicht im April seinen Höhepunkt, was aktuell der Fall ist. Die Pollenflugkarte zeigt, dass die Belastung in ganz Deutschland hoch ist. Auch die Esche hat bereits ihre Blütezeit erreicht. Während die Pollenbelastung im Westen und Südwesten teils im mittleren Bereich liegt, ist sie im Rest des Landes bereits hoch.
Symptome einer Pollenallergie
Zu den typischen Symptomen einer Pollenallergie zählen gerötete und tränende Augen, Juckreiz, Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase, Husten sowie Entzündungen der Augenbinde- und Nasenschleimhäute. Viele Betroffene berichten zudem von einem Kribbeln in Nase, Rachen, Gaumen oder Ohren. Schlafstörungen können ebenfalls auftreten.
Erlenblüte neigt sich dem Ende zu
Die Erle zählt zu den Frühblühern, deren Hauptblüte in Deutschland normalerweise zwischen Februar und März stattfindet. Im Laufe des Aprils nimmt der Pollenflug in der Regel deutlich ab. Aktuell ist die Belastung in den meisten Regionen gering, lediglich in Bayern wird sie noch als mittelhoch eingestuft.
Maßnahmen zur Linderung von Heuschnupfen
Für Allergiker gibt es verschiedene Maßnahmen, um die Beschwerden zu lindern. Zunächst ist es wichtig, den Kontakt mit Pollen so weit wie möglich zu reduzieren. Bei stärkeren Symptomen können Medikamente wie Antihistaminika, kortisonhaltige Nasensprays oder Augentropfen hilfreich sein. Langfristig kann für einige Betroffene auch eine Hyposensibilisierung in Betracht gezogen werden, bei der das Immunsystem schrittweise an die Allergene gewöhnt wird.
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