Hier liegt die kürzeste Landesgrenze der Welt, die lediglich 85 Meter misst. Foto: MapCreator/Collage TRAVELBOOK
Laura Pomer
Freie Autorin
23. Dezember 2025, 6:39 Uhr | Lesezeit: 4 Minuten
Peñón de Vélez de la Gomera bezeichnet eine kleine Halbinsel an der Mittelmeerküste Marokkos, die sich aus nicht viel mehr als einem rund 77 Meter hohen Felsen zusammensetzt. Trotz ihrer geringen Größe gibt es eine Vielzahl interessanter Aspekte zu berichten. Diese Halbinsel stellt eine spanische Enklave dar und ist zudem die kürzeste Landesgrenze der Welt.
Im Gegensatz dazu ist China das Land mit der längsten Grenzlänge, wie einer Erhebung aus dem Jahr 2020 auf Statista zu entnehmen ist. Diese Grenze erstreckt sich über beeindruckende 22.457 Kilometer, was umso mehr hervorhebt, wie außergewöhnlich kurz die Grenze zwischen Spanien und Marokko ist. Nachfolgend werden genauere Informationen bereitgestellt, ebenso wird erläutert, wie es zu dieser außergewöhnlichen Landesgrenze gekommen ist.
Die verschiedenen Landesgrenzen Spaniens
Spanien hat Grenzen zu verschiedenen Ländern. Neben Portugal und Frankreich gehören auch der Zwergstaat Andorra und das britische Überseegebiet Gibraltar dazu. Ferner trennt Spanien von Marokko gleich mehrere Grenzen, beispielsweise in den Städten Ceuta und Melilla. Die kürzeste dieser Grenzen befindet sich auf Peñón de Vélez de la Gomera – einer Halbinsel, die auch als Felsen bekannt ist (das Wort ‚Peñón‘ ist spanisch für Felsen) und eine spanische Enklave bildet. Diese Landbrücke zu Marokko hat eine Länge von gerade einmal etwa 85 Metern.
Weitere Informationen
Diese Region erlebte zahlreiche Besetzungen. Zudem gibt es einen einzigartigen Konflikt um die Isla de Perejil, einen weiteren Felsen in der Nähe, der oft thematisiert wird.
Bildquelle: Wolfgang Weiser auf Pexels