Dieses Stückchen Paradies im Indischen Ozean zählt seit knapp 10 Jahren offiziell zur EU.
Korallenriffe im türkisblauen Meer, Vanille-Plantagen und menschenleere weiße Sandstrände: Hätten Sie gedacht, dass die EU so schöne Ecken hat? Erst seit 2014 zählt Mayotte zum Territorium der Europäischen Union. Der Besuch der zu Frankreich gehörenden Insel im Indischen Ozean lohnt sich aus mehreren Gründen.
Mayotte als Teil der EU
Die tropische Inselgruppe Mayotte stellt seit 2014 einen vollwertigen Teil des EU-Territoriums dar. Eine wichtige Überlegung für Reisende ist jedoch die Distanz: Knapp 8000 Kilometer Luftlinie trennen Berlin von Mayotte. Vor Ort können Besucher bequem mit dem Euro zahlen und als EU-Bürger mit dem Personalausweis einreisen.
Geografie und historische Hintergründe
Die geografisch zu den Komoren zählende Inselgruppe liegt im Indischen Ozean, dazwischen Madagaskar und Mosambik. Neben den Übersee-Départements in der Karibik und in Südamerika hat Frankreich seit 2014 in Ostafrika nun auch Mayotte als vollwertige Staatsteile integriert.
Frankreich erwarb Mayotte, das aus einer Haupt- und mehreren Nebeninseln besteht, im Jahr 1841. 1974 entschloss sich die 374 Quadratkilometer große Inselgruppe, auf die Unabhängigkeit zu verzichten und die Verbindungen zu Frankreich aufrechtzuerhalten. Nach einer Volksabstimmung im Jahr 2011 wurde Mayotte das 101. Département Frankreichs und ist seit dem 1. Januar 2014 als Gebiet in äußerster Randlage („OMR“) auch Teil der Europäischen Union.
Natürliche Schönheit um Mayotte
Rund um Mayotte haben auch Meeresschildkröten ihr Zuhause.
Weitere Informationen
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